Schonzeiten und Mindestmaße aller 16 Bundesländer Stand der Verordnungen: 30.09.2026

Raubfische: Liste aller Arten in Deutschland

Raubfische sind Fische, die als erwachsene Tiere überwiegend andere Fische oder andere Wirbeltiere fressen. Zu den Raubfischen in Deutschland gehören im Süßwasser Hecht, Zander, Wels, Rapfen, Huchen und Quappe, dazu Forellen und Lachs sowie im Meer Dorsch, Wolfsbarsch und Seeteufel. Die Tabelle führt 25 Arten mit Länge, Lebensraum und Hauptnahrung auf. Bei Aal, Döbel, Aland, Makrele und fünf weiteren Arten ist die Einstufung ein Grenzfall, den diese Seite einzeln begründet.

Was sind Raubfische?

Raubfische sind Fische, deren erwachsene Tiere sich überwiegend von anderen Fischen oder anderen Wirbeltieren ernähren. Dieses Portal ordnet jede Art nach ihrer Hauptnahrung im Erwachsenenalter ein, so wie FishBase sie für die jeweilige Art beschreibt. Jungfische fressen oft etwas anderes: Junge Flussbarsche leben zunächst von Plankton und Bodentieren, erst größere Tiere jagen Fische.

Der Gegenbegriff sind die Friedfische, die vor allem Plankton, Pflanzen, Bodentiere und Insekten fressen. Eine feste Zahlengrenze gibt es nicht: FishBase nennt zwar für jede Art eine trophische Stufe, also ein Maß dafür, wie weit oben sie in der Nahrungskette steht (Pflanzen haben 1, Pflanzenfresser 2), doch entscheidet die Hauptnahrung der erwachsenen Tiere. Arten, deren erwachsene Tiere Fische nur neben vielem anderen oder erst als große Tiere fressen, führt die Seite als Grenzfall; Döbel, Aland und Sonnenbarsch stehen zusätzlich in der Übersicht der Friedfische.

Welche Fische gehören zu den Raubfischen? Alle 25 Arten im Überblick

In dieser Übersicht zählen 16 Arten eindeutig zu den Raubfischen und 9 sind Grenzfälle. Die Tabelle nennt für jede Art die größte belegte Länge, den Lebensraum, die Hauptnahrung und die Einstufung. Die 16 eindeutigen Arten stehen zuerst, die Grenzfälle folgen ab dem Aal.

Art Bis zu (Länge) Lebensraum Hauptnahrung Einstufung
Hecht (Esox lucius) 150 cm Gesamtlänge Süß- und Brackwasser erwachsen überwiegend Fische, zeitweise Frösche und Flusskrebse Raubfisch
Zander (Sander lucioperca) 100 cm Standardlänge Süß- und Brackwasser Schwarmfische im Freiwasser Raubfisch
Wels (Waller, Silurus glanis) 273 cm Gesamtlänge (DAFV: bis 3 m) Süß- und Brackwasser erwachsen Fische und andere Wasserwirbeltiere Raubfisch
Rapfen (Leuciscus aspius) 120 cm Gesamtlänge Süß- und Brackwasser Fische, auch kleine Wasservögel; einer der wenigen fischfressenden Karpfenfische Raubfisch
Huchen (Hucho hucho) 150 cm Gesamtlänge Süßwasser erwachsen meist Fische, daneben Amphibien, Reptilien, Kleinsäuger und Wasservögel Raubfisch
Flussbarsch (Perca fluviatilis) 60 cm Standardlänge Süß- und Brackwasser Jungtiere: Plankton und Bodentiere; ab etwa 12 cm Standardlänge oft Fische Raubfisch (Jungfische fressen Plankton)
Quappe (Lota lota) 152 cm Gesamtlänge Süß- und Brackwasser kleine Tiere: Insektenlarven, Krebse und Weichtiere; größere Tiere zunehmend Fische Raubfisch
Bachforelle (Salmo trutta) 140 cm Standardlänge (Art Salmo trutta insgesamt) Süßwasser (Bäche und Flüsse) Jungtiere: Insekten; erwachsen: Weichtiere, Krebse und kleine Fische Raubfisch (gemischte Nahrung)
Seeforelle (Salmo trutta) 110 cm (Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg) Süßwasser (Seen) Jungtiere: wirbellose Kleintiere; erwachsen überwiegend Fische (IBKF) Raubfisch
Regenbogen­forelle (Oncorhynchus mykiss) 123 cm Gesamtlänge (LfL Bayern, Land Steiermark: 100 cm) Süßwasser; als Art anadrom, also mit Wanderung ins Meer wirbellose Tiere und kleine Fische, im Meer Fische und Kopffüßer Raubfisch (gemischte Nahrung)
Meerforelle (Salmo trutta) etwa 100 cm (Land Hessen; Atlas der dänischen Meeresfische) Meer und Süßwasser (anadrom) erwachsen Weichtiere, Krebse und kleine Fische Raubfisch (gemischte Nahrung), auch Meeresfisch
Atlantischer Lachs (Salmo salar) 150 cm Gesamtlänge Meer und Süßwasser (anadrom) im Meer Tintenfische, Garnelen und Fische Raubfisch, auch Meeresfisch
Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax) 103 cm Gesamtlänge Meer, Brack- und Süßwasser (katadrom) Jungtiere Wirbellose, Garnelen und Weichtiere; erwachsen fischfressend Raubfisch, auch Meeresfisch
Hornhecht (Belone belone) 104 cm Gesamtlänge (DTU Aqua: 97 cm) Meer und Brackwasser kleine Fische, vor allem Heringsartige Raubfisch, auch Meeresfisch
Dorsch (Gadus morhua) 200 cm Gesamtlänge Meer und Brackwasser Wirbellose und Fische, auch junge Dorsche Raubfisch, auch Meeresfisch
Seeteufel (Lophius piscatorius) 200 cm Standardlänge Meer, am Boden in 20 bis 1.000 m Tiefe überwiegend Fische, gelegentlich Seevögel Raubfisch, auch Meeresfisch
Europäischer Aal (Anguilla anguilla) 133 cm Gesamtlänge (Weibchen) Meer, Süß- und Brackwasser (katadrom) praktisch die gesamte Tierwelt des Wassers, dazu Würmer an Land Grenzfall
Döbel (Squalius cephalus) 60 cm Standardlänge Süß- und Brackwasser Allesfresser; große Tiere überwiegend Fische Grenzfall, auch Friedfisch
Aland (Leuciscus idus) 85 cm Standardlänge Süß- und Brackwasser Allesfresser; größere Tiere hauptsächlich Fische Grenzfall, auch Friedfisch
Makrele (Scomber scombrus) 60 cm Gabellänge Meer und Brackwasser Zooplankton und kleine Fische Grenzfall, auch Meeresfisch
Seewolf (Anarhichas lupus) 150 cm Gesamtlänge Meer, am Boden in 1 bis 600 m Tiefe Fische, Hartschalen-Weichtiere, Krabben, Hummer und Seeigel Grenzfall, auch Meeresfisch
Rotbarsch (Sebastes norvegicus) 100 cm Gesamtlänge Meer, 100 bis 1.000 m Tiefe Krill, Heringe, Lodden und Rippenquallen, je nach Jahreszeit Grenzfall, auch Meeresfisch
Petermännchen (Trachinus draco) 53 cm Gesamtlänge Meer, 1 bis 150 m Tiefe kleine Wirbellose und Fische, vor allem nachts Grenzfall, auch Meeresfisch
Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus) 40 cm Gesamtlänge Süß- und Brackwasser kleine Fische und andere Wirbeltiere, Fischlaich, Wirbellose Grenzfall, auch Friedfisch
Stint (Osmerus eperlanus) 45 cm Gesamtlänge Meer, Süß- und Brackwasser (anadrom) Garnelen und kleine Krebse; größere Tiere kleine Fische Grenzfall, auch Meeresfisch

Alle Längen sind Höchstwerte der Art und keine üblichen Fanggrößen. Die Gesamtlänge misst von der Schnauze bis zum Ende der Schwanzflosse, die Standardlänge bis zum Ansatz der Schwanzflosse und die Gabellänge bis zur Gabelung der Schwanzflosse. FishBase führt Bach-, See- und Meerforelle als eine Art (Salmo trutta) mit 140 cm Standardlänge und trennt die Lebensformen nicht; für See- und Meerforelle steht deshalb der Höchstwert aus dem jeweiligen Steckbrief. Wo andere Quellen deutlich abweichen, steht ihr Wert mit Quelle in Klammern. Alle übrigen Längen, Lebensräume und Nahrungsangaben stammen aus FishBase, abgerufen am 6. Oktober 2026.

Welche Raubfische leben im Süßwasser? Zehn Arten im Überblick

Von den 25 Arten leben zehn im Süßwasser: Hecht, Zander, Wels, Rapfen, Huchen, Flussbarsch, Quappe, Bachforelle, Seeforelle und Regenbogenforelle. Hinzu kommen Döbel, Aland und Sonnenbarsch als Grenzfälle sowie vier Wanderfische, die einen Teil ihres Lebens im Süßwasser verbringen.

  • Süß- und Brackwasser: Hecht, Zander, Wels, Rapfen, Flussbarsch und Quappe gehen laut FishBase auch ins Brackwasser.
  • Reines Süßwasser: der Huchen.
  • Forellen im Süßwasser: Bachforelle in Bächen und Flüssen, Seeforelle in Seen und Regenbogenforelle, die FishBase als anadrome Art führt, die in deutschen Gewässern aber als Süßwasserfisch gehalten und befischt wird.
  • Grenzfälle im Süßwasser: Döbel, Aland und Sonnenbarsch.
  • Wanderfische: Lachs, Meerforelle und Stint sind anadrom und wandern zum Laichen aus dem Meer in die Flüsse, der Aal ist katadrom und wandert zum Laichen vom Süßwasser ins Meer.

Welche Raubfische gibt es im Meer? Dorsch, Seeteufel, Wolfsbarsch und Hornhecht

Im Meer leben von den 25 Arten Dorsch, Seeteufel, Wolfsbarsch und Hornhecht als eindeutige Raubfische. Lachs und Meerforelle wandern als anadrome Arten ins Meer, wo der Lachs nach FishBase Tintenfische, Garnelen und Fische frisst. Der Dorsch frisst Wirbellose und Fische, der Seeteufel überwiegend Fische und gelegentlich Seevögel, der Hornhecht kleine Fische wie Heringsartige.

Grenzfälle im Meer sind Makrele, Seewolf, Rotbarsch, Petermännchen, Stint und der Aal, der zum Laichen ins Meer zieht. Alle Meeresarten des Portals, auch die ohne Raubfisch-Einstufung wie Hering und Scholle, führt die Übersicht Meeresfische.

Welche Raubfische sind Grenzfälle?

Grenzfälle sind Arten, deren Nahrung sich mit dem Alter ändert oder die Fische nur neben vielem anderen fressen. Die folgenden Abschnitte begründen jeden Grenzfall und die Forellen als gemischt ernährte Raubfische. Döbel, Aland und Sonnenbarsch stehen wegen ihrer gemischten Nahrung auch in der Übersicht der Friedfische. Umgekehrt ist die Groppe kein Raubfisch: Sie frisst nach FishBase vor allem Insekten und Krebse vom Gewässergrund, Fischeier und Fischlarven sind entgegen älterer Literatur keine häufige Nahrung. Sie steht deshalb wie der Dreistachlige Stichling und die Schwarzmundgrundel als Grenzfall nur bei den Friedfischen.

Ist der Flussbarsch ein Raubfisch?

Ja, der Flussbarsch ist ein Raubfisch, doch erst ab einer Länge von etwa 12 cm. Nach FishBase fressen Larven und kleine Jungfische Plankton, die Jungtiere im ersten Sommer Bodentiere, und ab etwa 12 cm Standardlänge frisst der Barsch oft Fische; die trophische Stufe liegt bei 4,4. Der Landesfischereiverband Bayern beschreibt es im Fischlexikon ebenso: „In der Jugend Zooplankton, Wasserinsekten, Bodentiere und Fischlaich und -brut; ältere Exemplare überwiegend Fische – auch der eigenen Art.“ Passende Köder nennt der Ratgeber Barsch Köder.

Sind Forellen Raubfische?

Ja, Forellen zählen zu den Raubfischen, obwohl ihre Nahrung gemischt ist. FishBase nennt für erwachsene Bachforellen Weichtiere, Krebse und kleine Fische (trophische Stufe 3,4) und für die Regenbogenforelle wirbellose Tiere und kleine Fische, im Meer Fische und Kopffüßer (4,1). Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft schreibt, die Forelle sei als Raubfisch auf tierisches Eiweiß angewiesen. Bach-, See- und Meerforelle sind biologisch eine Art, Salmo trutta. Wie Sie Forellen fangen, steht im Ratgeber Forelle angeln.

Ist der Aal ein Raubfisch?

Der Aal ist ein Grenzfall, weil er zwar Fleischfresser ist, aber ein sehr breites Nahrungsspektrum hat. Nach FishBase umfasst seine Nahrung praktisch die gesamte Tierwelt des Wassers, dazu Würmer an Land; die trophische Stufe liegt bei 3,6. Der Landesfischereiverband Bayern unterscheidet zwei Formen: Spitzkopfaale fressen „Würmer, Schnecken, Kleinkrebse, und Insektenlarven“, Breitkopfaale sind „eher räuberisch und bevorzugen kleine Fische, Krebse und Amphibien“. Die Regeln für den Fang des Aals stehen auf der Seite Schonzeit Aal.

Sind Döbel und Aland Raubfische?

Döbel und Aland sind Allesfresser, deren große Tiere überwiegend Fische fressen; deshalb zählen beide zu den Grenzfällen. Nach FishBase fressen beim Döbel große Tiere überwiegend Fische (trophische Stufe 2,7) und beim Aland größere Tiere hauptsächlich Fische (3,8). Der Landesfischereiverband Bayern formuliert vorsichtiger: Der Aitel (Döbel) frisst „in der Jugend überwiegend wirbellose Kleintiere und pflanzliche Kost, später auch Fische, Krebse und Amphibien“, der Nerfling (Aland) nach dem Plankton der Jugend „Würmer, Kleinkrebse, Schnecken, Insektenlarven und kleine Fische“. Weil beide Arten daneben Wirbellose und pflanzliche Kost fressen, stehen sie ebenfalls bei den Friedfischen.

Ist die Äsche ein Raubfisch?

Nein, die Äsche zählt zu den Friedfischen und steht hier nur als Hinweis. FishBase nennt als Hauptnahrung Insekten sowie Nymphen, kleine Würmer und Krebstiere (trophische Stufe 3,1). Der Landesfischereiverband Bayern führt zusätzlich „Kleinfische und Fischlaich“ auf, die als Beute aber nicht überwiegen. Die Äsche gehört deshalb in die Übersicht der Friedfische; ihre Schonzeit steht unter Schonzeit Äsche.

Warum sind Makrele, Seewolf, Rotbarsch, Petermännchen, Sonnenbarsch und Stint Grenzfälle?

Diese sechs Arten fressen Fische, aber nicht überwiegend oder erst als größere Tiere. Die Angaben stammen aus FishBase:

  • Makrele: frisst Zooplankton und kleine Fische (trophische Stufe 3,6), Fisch ist also nur ein Teil der Nahrung.
  • Seewolf: frisst Fische, aber ebenso Hartschalen-Weichtiere, Krabben, Hummer und Seeigel (3,6).
  • Rotbarsch: frisst im Sommer vor allem Krill, im Herbst und Winter Heringe, im Frühjahr Lodden, Heringe, Krill und Rippenquallen (4,0).
  • Petermännchen: frisst kleine Wirbellose und Fische, vor allem nachts (3,9).
  • Sonnenbarsch: frisst kleine Fische und andere Wirbeltiere, daneben Fischlaich und Wirbellose (3,3); er steht deshalb auch bei den Friedfischen.
  • Stint: frisst Garnelen und kleine Krebse, nur größere Tiere fressen kleine Fische (3,5).

Welcher Raubfisch wird am größten? Wels mit bis zu 273 cm

Der größte Raubfisch im Süßwasser ist der Wels: FishBase nennt 273 cm Gesamtlänge als größten belegten Wert, der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) nennt bis zu 3 m. Die genauen Angaben stellt der Wels-Steckbrief nebeneinander. Unter den Arten dieser Seite folgen nach FishBase:

  1. Dorsch: bis zu 200 cm Gesamtlänge
  2. Seeteufel: bis zu 200 cm Standardlänge
  3. Quappe: bis zu 152 cm Gesamtlänge
  4. Hecht, Huchen, Lachs und Seewolf: je bis zu 150 cm Gesamtlänge

Das sind Höchstwerte der Art. Dorsch und Seeteufel sind mit zwei verschiedenen Längenmaßen angegeben und deshalb nicht streng vergleichbar; gefangene Fische sind bei allen Arten meist deutlich kleiner.

Wann darf man Raubfische angeln?

Wann Sie Raubfische angeln dürfen, regelt jedes Bundesland selbst; Schonzeit und Mindestmaß unterscheiden sich von Art zu Art und von Land zu Land. Eine einheitliche Regel für alle Raubfische gibt es nicht. Deshalb nennt diese Übersicht keine Zahlen, sondern führt zu den Seiten, die die Regeln je Art für alle 16 Bundesländer zeigen.

Welcher Köder für Raubfische?

Raubfische beißen vor allem auf Köder, die einen Beutefisch nachahmen oder selbst ein Köderfisch sind, etwa Gummifische, Wobbler und Blinker. Welcher Köder passt, hängt von der Art und vom Gewässer ab. Die Ratgeber nennen Köderarten, Montagen und Beißzeiten für Hecht, Zander, Barsch und Forelle. Einen Überblick über alle Fischarten gibt die Seite Fische.

Häufige Fragen

Welche Fische gehören zu den Raubfischen?

Zu den Raubfischen gehören Fische, die als erwachsene Tiere überwiegend andere Fische oder Wirbeltiere fressen: im Süßwasser Hecht, Zander, Wels, Rapfen, Huchen und Quappe, dazu Forellen und Lachs, im Meer Dorsch, Wolfsbarsch, Hornhecht und Seeteufel. Aal, Döbel, Aland, Makrele, Seewolf, Rotbarsch, Petermännchen, Sonnenbarsch und Stint sind Grenzfälle.

Welche 5 Raubfische gibt es?

Eine feste Fünferliste gibt es nicht, weil es in Deutschland deutlich mehr Raubfischarten gibt. Die bekanntesten Raubfische des Süßwassers sind Hecht, Zander, Wels, Flussbarsch und Rapfen. Die Tabelle auf dieser Seite führt insgesamt 25 Arten mit Länge, Lebensraum und Hauptnahrung auf.

Welche Raubfische gibt es im Meer?

Im Meer leben Dorsch, Seeteufel, Wolfsbarsch und Hornhecht als eindeutige Raubfische; Lachs und Meerforelle wandern aus dem Meer in die Flüsse. Grenzfälle im Meer sind Makrele, Seewolf, Rotbarsch, Petermännchen und Stint.

Welcher Raubfisch wird am größten?

Der Wels. FishBase nennt 273 cm Gesamtlänge als größten belegten Wert, der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) nennt bis zu 3 m. Im Meer folgen Dorsch und Seeteufel mit je bis zu 200 cm, im Süßwasser Quappe, Hecht, Huchen und Lachs mit 150 bis 152 cm.

Ist die Forelle ein Raubfisch?

Ja, Forellen zählen zu den Raubfischen, obwohl ihre Nahrung gemischt ist. FishBase nennt für erwachsene Bachforellen Weichtiere, Krebse und kleine Fische; die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft bezeichnet die Forelle als Raubfisch, der auf tierisches Eiweiß angewiesen ist.

Welcher Köder für Raubfische?

Raubfische beißen vor allem auf Köder, die einen Beutefisch nachahmen oder selbst ein Köderfisch sind, etwa Gummifische, Wobbler und Blinker. Welcher Köder passt, hängt von der Art ab; die Ratgeber zu Hecht, Zander, Barsch und Forelle nennen Köderarten, Montagen und Beißzeiten.

Wann darf man Raubfische angeln?

Das regelt jedes Bundesland selbst, und Schonzeit und Mindestmaß unterscheiden sich je Art und Land. Eine einheitliche Regel für alle Raubfische gibt es nicht; die Regeltabellen je Art stehen auf der Seite Schonzeiten und in den Steckbriefen der Fische.

Quellen