Schonzeiten und Mindestmaße aller 16 Bundesländer Stand der Verordnungen: 30.09.2026
Hecht, kolorierter Kupferstich aus Blochs Naturgeschichte der Fische (1782–84)
Illustration: Marcus Elieser Bloch, Oeconomische Naturgeschichte der Fische Deutschlands (1782–84) / Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Hecht: Größe, Gewicht, Alter und Merkmale im Steckbrief

Der Hecht (Esox lucius) ist ein Raubfisch, der als Rogner selten länger als 130 cm wird, in Ausnahmefällen aber 150 cm und mehr als 20 kg erreicht; Milchner bleiben meist unter einem Meter. Er kann etwa 30 Jahre alt werden, laicht von März bis Mai in pflanzenreichem Flachwasser und gilt in Deutschland nach der Roten Liste als ungefährdet. Dieser Steckbrief nennt Größe, Gewicht, Alter, Laichzeit und Lebensraum mit Quelle und zeigt, wie Schonzeit und Mindestmaß in allen 16 Bundesländern geregelt sind.

Hecht-Steckbrief: Größe, Gewicht, Alter und Laichzeit auf einen Blick

Der Hecht (Esox lucius) wird als Rogner selten länger als 130 cm (Höchstwert 150 cm), erreicht über 20 kg Gewicht und kann etwa 30 Jahre alt werden. Die Werte stammen aus FishBase, der Roten Liste und der Broschüre des Deutschen Angelfischerverbands zum Fisch des Jahres 2016; die Quellen sind am Ende der Seite aufgeführt.

Merkmal Hecht (Esox lucius)
Wissen­schaft­licher Name Esox lucius Linnaeus, 1758
Familie Hechte (Esocidae)
Länge Milchner meist unter 1 m; Rogner selten über 130 cm, Höchstwert 150 cm
Gewicht über 20 kg möglich; höchstes veröffentlichtes Gewicht 28,4 kg
Alter bis etwa 30 Jahre
Geschlechts­reife Milchner frühestens im 2., Rogner oft erst im 4. Lebensjahr
Laichzeit März bis Mai, je nach Wetter
Lebensraum pflanzenreiche, stehende und langsam fließende Gewässer; Brackwasser der Ostsee
Nahrung vor allem Fische, auch Frösche und Krebse; Kannibalismus kommt vor
Raub- oder Friedfisch Raubfisch (Süßwasser, geht ins Brackwasser)
Gefährdung Rote Liste Deutschland 2023: ungefährdet; Bestand häufig

Wie groß wird ein Hecht? Rogner bis 150 cm, Milchner meist unter 1 m

Ein Hecht wird als Rogner selten länger als 130 cm, der Höchstwert liegt nach FishBase bei 150 cm Gesamtlänge. Milchner bleiben meist unter einem Meter. Als übliche Länge nennt FishBase 40 cm für Milchner und für Fische ohne Geschlechtsbestimmung sowie 55 cm für Rogner. Die Länge hängt stark vom Gewässer und vom Nahrungsangebot ab.

Rogner und Milchner: Wer wird größer?

Die Rogner, also die weiblichen Hechte, werden deutlich größer als die Milchner. Mehr als 130 cm erreichen nach dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) nur Rogner. Für Milchner bzw. Fische ohne Geschlechtsbestimmung nennt FishBase als größten gemessenen Wert 137 cm Gabellänge, die DAFV-Broschüre zum Fisch des Jahres 2016 schreibt, dass sie meist unter einem Meter bleiben; ein österreichischer Autor in derselben Broschüre gibt etwa 90 cm an.

Wie groß kann ein Hecht maximal werden?

Ein Hecht kann maximal etwa 130 bis 150 cm lang werden, je nachdem, welche Quelle man heranzieht. Der DAFV nennt „selten mehr als 130 cm“, das Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt „bis ca. 140 cm“, FishBase 150 cm für Rogner. Wer eine einzelne Zahl braucht, sollte 150 cm als Obergrenze der Art betrachten und 130 cm als Länge, die kaum ein Hecht überschreitet.

Wie groß war der größte Hecht der Welt?

Der größte offiziell anerkannte Hecht wog 25 kg: Lothar Louis fing ihn im Oktober 1986 im Baggersee Greffern bei Rheinmünster (Baden-Württemberg), den die IGFA als „Lake Grefeern“ führt, nach 40 Minuten Drill. Die International Game Fish Association führt ihn bis heute als All-Tackle-Weltrekord. FishBase nennt als höchstes veröffentlichtes Gewicht 28,4 kg. Ältere Literatur spricht von Hechten mit 2 m und 35 kg; belegt sind solche Angaben nicht.

Wie schwer wird ein Hecht? Knapp 1 kg nach drei Jahren, über 20 kg als Rekordfisch

Ein Hecht wiegt nach etwa drei Jahren knapp 1 kg bei einer Länge von rund 50 cm, und große Rogner erreichen mehr als 20 kg. Das sind die Angaben der DAFV-Broschüre; FishBase nennt 28,4 kg als höchstes veröffentlichtes Gewicht, der IGFA-Weltrekord liegt bei 25 kg. Mit zunehmendem Alter nimmt das Längenwachstum ab, die Gewichtszunahme setzt sich dagegen deutlich fort: Die Fische werden dann eher dicker als länger.

Wie schwer ein Hecht bei einer bestimmten Länge ist, hängt vom Ernährungszustand ab. Ein Beispiel aus der Broschüre: Ein Hecht von über einem Meter Länge, der einen Teich leer gefressen hatte, wog nur knapp über 4 kg.

Wie alt wird ein Hecht? Und wie alt ist ein 100-cm-Hecht?

Ein Hecht kann bis zu etwa 30 Jahre alt werden; diesen Höchstwert nennen FishBase, der DAFV und das Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt übereinstimmend. Wie alt ein 100 cm langer Hecht ist, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, weil das Wachstum stark vom Gewässer abhängt. Eine belegte Pauschalangabe „100 cm = x Jahre“ gibt es in den geprüften Quellen nicht.

Zwei Eckwerte zeigen die Spannbreite: Nach der DAFV-Broschüre erreichen Hechte nach etwa drei Jahren 50 cm. Bei einer Untersuchung am Neusiedler See in Österreich (Nawratil, 1954) wuchsen Hechte dagegen schon im ersten Jahr auf durchschnittlich 36 cm, und vierjährige Fische streuten dort von 77 bis 87 cm. Das Längenwachstum nimmt mit dem Alter ab; Milchner bleiben meist unter einem Meter, einen Meter Länge erreichen also vor allem Rogner.

Wann wird der Hecht geschlechtsreif?

Milchner werden beim Hecht frühestens im zweiten Lebensjahr geschlechtsreif, Rogner oft erst im vierten Lebensjahr. Das geben die DAFV-Broschüre und ein österreichischer Autorenbeitrag darin an. FishBase nennt eine mittlere Länge bei Geschlechtsreife von rund 40 cm (Spanne 25 bis 63 cm). Entscheidend ist also das Alter, nicht die Länge: Ein einjähriger Hecht von 40 cm kann im Neusiedler See noch nicht laichreif sein.

Wann laicht der Hecht? März bis Mai

Der Hecht laicht in Deutschland von März bis in den Mai hinein, je nach Wetter und Wassertemperatur. Der DAFV beschreibt, dass die Milchner schon im Spätherbst des Vorjahres in die Reviere der Weibchen eindringen. Die Rogner heften ihre klebrigen Eier an Wasserpflanzen in bewachsenen Uferzonen oder auf überschwemmten Wiesen; ein Rogner legt rund 40.000 Eier je Kilogramm Körpergewicht, bei 5 kg also rechnerisch etwa 200.000. Die Eier messen 2 bis 3 mm, nach 10 bis 30 Tagen schlüpfen 6 bis 8 mm lange Larven. Vom Ei bis zum Jährling überleben nur 0,04 bis 0,4 Prozent.

Fehlen Wasserpflanzen, kann die Fortpflanzung ganz ausbleiben, denn auch die Larven brauchen in der Dottersackphase Pflanzen zum Anheften. Der Beginn der Laichzeit kann in milden Jahren früher liegen: Ein österreichischer Fischereipraktiker beschreibt, dass Hechte mit dem Laichen beginnen, wenn noch Eis auf dem Gewässer liegt. Die gesetzlichen Schonzeiten der Länder finden Sie unter Schonzeit für den Hecht in allen Bundesländern.

Woran erkennt man einen Hecht? Merkmale und Zähne

Einen Hecht erkennt man am lang gestreckten, fast walzenförmigen Körper, dem entenschnabelartigen Maul und den weit nach hinten versetzten Rücken- und Afterflossen, die sich gegenüberstehen. Die Färbung ist variabel und passt sich der Umgebung an: meist gelbe, teils fleckig aufgelöste Querbinden auf grünlichem Grund, der Rücken dunkler, der Bauch heller. Der Kopf macht 25 bis 30 Prozent der Körperlänge aus, entlang der Seitenlinie sitzen etwa 110 bis 130 kleine Schuppen.

Wie viele Zähne hat ein Hecht?

Ein Hecht hat im Maul mehr als 700 nach hinten gerichtete, spitze und scharfkantige Zähne. Die Zähne im Oberkiefer lassen sich nach hinten umklappen, sodass gepackte Beute kaum noch entkommt; sie sitzen nur oberflächlich auf den Knochen und werden in unregelmäßigem Abstand erneuert. Diese Zähne sind der Grund, warum Angler mit Stahl- oder Titanvorfach fischen, wie es der Leitfaden zu Hecht-Ködern erklärt.

Wo lebt der Hecht? Pflanzenreiche, stehende und langsam fließende Gewässer

Der Hecht lebt vor allem in wasserpflanzenbewachsenen Bereichen stehender und langsam strömender Gewässer, besiedelt aber fast alle Gewässertypen und stellt nur geringe Ansprüche an seine Umwelt. FishBase nennt klare, bewachsene Seen, ruhige Buchten und Altwasser von Bächen sowie kleinen bis großen Flüssen, meist in 1 bis 5 m Tiefe. Er geht auch ins Brackwasser der Ostsee, wo Hechte etwa in den Boddengewässern schneller wachsen als in nährstoffarmen Seen. Als Pflanzenlaicher ist er im Frühjahr auf flache, krautreiche Zonen angewiesen, etwa überschwemmte Wiesen der Flussauen.

Was frisst der Hecht?

Der Hecht frisst vor allem andere Fische, dazu Frösche, Krebse, Wasservögel und kleine Säugetiere, die ins Wasser fallen; auch Artgenossen stehen auf dem Speiseplan. Junge Hechte stellen bereits ab 2 bis 4 cm Länge, etwa vier bis fünf Wochen nach dem Schlupf, von Zooplankton auf Fischbrut um. Der DAFV beschreibt den Hecht als Nahrungsopportunisten: Er frisst, was er am leichtesten erbeuten kann, und große Hechte fangen oft auch kleine Beutefische. Der Hecht jagt als Lauerjäger aus der Deckung und beschleunigt dank seiner zurückgesetzten Flossen kurzfristig auf bis zu 4 m/s.

Ist der Hecht gefährdet? Rote Liste: ungefährdet

Der Hecht gilt in Deutschland nach der Roten Liste der Süßwasserfische von 2023 als ungefährdet, sein Bestand ist häufig. Das Rote-Liste-Zentrum nennt aber einen mäßigen langfristigen Rückgang und für die kurzfristige Entwicklung eine „Abnahme im Ausmaß unbekannt“: Die Länder melden überwiegend stabile Bestände, die bundesweite Auswertung zeigt dagegen einen signifikanten Rückgang. Die Autoren der Roten Liste weisen darauf hin, dass hier tiefergehende Untersuchungen nötig sind. Die Kategorie ist gegenüber der vorherigen Roten Liste unverändert. Die IUCN führt den Hecht weltweit als nicht gefährdet (Least Concern).

Ist ein Hecht gefährlich für Menschen?

Ein Hecht ist für Menschen im Allgemeinen nicht gefährlich: Die DAFV-Broschüre nennt nur drei verbriefte Bissverletzungen von Menschen, alle in Österreich und alle in der Hitze des Hochsommers. Ein Mädchen wurde 2015 beim Baden in Wien in den Unterschenkel gebissen und zweimal operiert, ein Mädchen am Badesteg in den Fuß, und ein Mann erlitt viele tiefe Schnittwunden an der Hüfte. Der Autor wertet das als Ausnahmen; als Beute sehe der Hecht den Menschen nicht an.

Auch Angler kommen mit den Zähnen in Berührung. Sie sind spitz, scharfkantig und nach hinten gerichtet; beim Abhaken sind daher Hakenlöser oder Lösezange sinnvoll.

Ist der Hecht ein guter Speisefisch?

Der Hecht ist ein beliebter Speisefisch mit weißem, festem Fleisch, hat aber viele Y-Gräten und schmeckt nicht jedem. Laut DAFV-Broschüre ist das Fleisch trocken, weil der Fettgehalt gering ist: 100 g Hechtfleisch haben 372 kJ (90 kcal). Der Hecht hat einen deutlichen Eigengeschmack, und viele Angler und Verbraucher mögen ihn deshalb nicht besonders.

Die Y-Gräten sind beim Hecht zweireihig angeordnet und lassen sich durch geschicktes Schneiden vor der Zubereitung entfernen; ab etwa 65 cm Länge sind sie so groß, dass sie sich gut finden lassen. Klassisch wird Hecht zu Farce und Hechtklößchen verarbeitet. Wie bei anderen Süßwasserfischen sollte er durchgegart werden, denn FishBase weist auf den Fischbandwurm hin, der bei nicht ausreichendem Garen den Menschen infizieren kann.

Schonzeit und Mindestmaß für Hecht in allen 16 Bundesländern

Schonzeit und Mindestmaß für den Hecht legt jedes Bundesland selbst fest; die Tabelle zeigt alle 16 Länder im Vergleich.

Bundesland Schonzeit Mindest-/Entnahmemaß Hinweis
Bayern 15.02.–30.04. 50 cm –
Baden-Württemberg 15.02.–15.05. 50 cm im Main: 01.02.–30.04., 50 cm; im Bodensee-Obersee keine Schonzeit und kein Mindestmaß
Berlin 01.01.–30.04. 45 cm Schonzeit gilt für das Angeln
Brandenburg 01.02.–31.03. 45 cm Schonzeit gilt für die Handangel
Bremen 01.02.–15.05. 60 cm Raubfischschonzeit – in dieser Zeit ist jedes Spinnfischen und das Angeln mit Köderfisch verboten
Hamburg 01.02.–31.05. 45–75 cm höchstens 2 pro Tag
Hessen 01.02.–15.04. 50–90 cm –
Mecklenburg-Vorpommern keine Schonzeit 45 cm Küste: 01.03.–30.04., 60–90 cm, höchstens 1 pro Tag
Niedersachsen 01.02.–15.04. 40 cm Küste: keine Schonzeit, 45 cm
Nordrhein-Westfalen 15.02.–30.04. 45 cm –
Rheinland-Pfalz 01.02.–31.05. 50 cm –
Saarland 15.02.–31.05. 50 cm –
Sachsen 01.02.–30.04. 50 cm –
Sachsen-Anhalt 15.02.–30.04. 50 cm –
Schleswig-Holstein 15.02.–15.04. 45 cm Küste: 15.02.–30.04., 45 cm
Thüringen 15.02.–30.04. 50 cm –

Stand der Landesverordnungen: 30. September 2026. Alle Werte mit Quelle und Paragraf: Schonzeiten für den Hecht in allen Bundesländern. Maßgeblich sind der amtliche Verordnungstext und die Gewässerordnung Ihres Erlaubnisscheins.

Allgemeine Informationen zur Erlaubnis finden Sie unter Angelschein.

Hecht oder Hornhecht: Was ist der Unterschied?

Der Hornhecht ist kein Hecht, sondern ein eigener Meeresfisch: Er gehört zu den Hornhechten (Belonidae) in der Ordnung der Hornhechtartigen, der Hecht zu den Hechten (Esocidae). FishBase führt den Europäischen Hornhecht (Belone belone) als Meeres- und Brackwasserfisch des Ostatlantiks und des Mittelmeers, der bis zu 104 cm lang wird. Der Hecht lebt dagegen im Süßwasser und nur gelegentlich im Brackwasser der Ostsee. Beide sind lang gestreckt und räuberisch, mehr verbindet sie nicht.

Hecht angeln: Köder, Gerät und beste Zeiten

Hechte beißen am besten auf Gummifische und Wobbler, geführt an Krautkanten und Unterständen, mit Stahl- oder Titanvorfach. Welcher Köder zu welcher Jahreszeit passt und wie Sie Hecht auf Grund angeln, erklärt der Leitfaden Hecht Köder: die 6 besten Köder für Hechte im Überblick.

Woher stammen die Zahlen in diesem Steckbrief?

Die Zahlen stammen aus FishBase, der Roten Liste der Süßwasserfische Deutschlands von 2023 (Freyhof et al., Rote-Liste-Zentrum/BfN), der Broschüre des Deutschen Angelfischerverbands zum Fisch des Jahres 2016 (mit dem Bundesamt für Naturschutz), dem Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt, der IGFA, der Fangmeldung bei fisch-hitparade.de und einer fischereibiologischen Untersuchung von Nawratil (1954). Wo Quellen voneinander abweichen, nennt der Text die Spannweite samt Quellen. Zuletzt geprüft am 4. Oktober 2026.

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Häufige Fragen

Ist ein Hecht gefährlich für Menschen?

Ein Hecht ist für Menschen im Allgemeinen nicht gefährlich. Die DAFV-Broschüre zum Fisch des Jahres 2016 nennt nur drei verbriefte Bissverletzungen von Menschen, alle in Österreich und alle in der Hitze des Hochsommers. Die Zähne sind aber spitz und scharfkantig; beim Abhaken sind Hakenlöser oder Lösezange sinnvoll.

Wie alt ist ein 100-cm-Hecht?

Eine belegte Pauschalzahl gibt es nicht, weil das Wachstum stark vom Gewässer abhängt. Nach der DAFV-Broschüre erreichen Hechte nach etwa drei Jahren 50 cm; am Neusiedler See wuchsen sie dagegen schon im ersten Jahr auf durchschnittlich 36 cm. Den Höchstwert für das Alter eines Hechts geben FishBase und DAFV mit etwa 30 Jahren an.

Wie groß war der größte Hecht der Welt?

Der größte offiziell anerkannte Hecht wog 25 kg und wurde im Oktober 1986 von Lothar Louis im Baggersee Greffern bei Rheinmünster (Baden-Württemberg) gefangen (IGFA-All-Tackle-Rekord, bei der IGFA als „Lake Grefeern“ geführt). FishBase nennt als höchstes veröffentlichtes Gewicht 28,4 kg und als größte Länge 150 cm.

Ist der Hecht ein guter Speisefisch?

Der Hecht ist ein beliebter Speisefisch mit weißem, festem Fleisch, hat aber viele Y-Gräten und einen deutlichen Eigengeschmack. Das Fleisch ist trocken, 100 g haben 372 kJ (90 kcal). Die Gräten lassen sich durch geschicktes Schneiden vor der Zubereitung entfernen.

Wann hat der Hecht Schonzeit?

Schonzeit und Mindestmaß für den Hecht legt jedes Bundesland selbst fest. Die Übersicht Schonzeit Hecht (/schonzeiten/hecht/) zeigt alle 16 Länder im Vergleich.

Wie groß wird ein Hecht?

Ein Hecht wird als Rogner selten länger als 130 cm, der Höchstwert liegt nach FishBase bei 150 cm. Milchner bleiben meist unter einem Meter. Über 20 kg Gewicht sind bei großen Rognern möglich.

Quellen