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Besetzung von Fast & Furious Five

Besetzung von Fast & Furious Five

Fast & Furious Five ist kein Kunstfilm. Das weiß jeder. Aber 2011 hat Justin Lin etwas hingelegt, das die gesamte Filmreihe neu definiert hat – weg vom Straßenrennen, rein ins Heist-Genre. Die Besetzung ist massiv, die Erwartungen auch. Ob der Cast hält, was das Poster verspricht? Kurze Antwort: meistens ja. Lange Antwort: lies weiter.

Funktioniert Fast & Furious Five überhaupt?

Ja – aber nicht wegen des Drehbuchs von Chris Morgan. Das ist solides Actionkino-Handwerk, nicht mehr. Was funktioniert: das Ensemble. Was nicht funktioniert: die Schurkenebene bleibt dünn. Joaquim de Almeida als Bösewicht liefert das Minimum. Rio de Janeiro sieht gut aus, aber als Kulisse bleibt die Stadt Dekoration. Wer Tiefgang sucht, ist hier falsch. Wer Aktion und Tempo will – richtig adressiert.

Lesen Sie auch den Artikel über die Besetzung von Men in Black 2.

Tempo & Spannung – bleibt man dran?

Der Film braucht ungefähr 20 Minuten zu lang, um in Fahrt zu kommen. Die erste Hälfte ist okay, aber erst wenn Dwayne Johnson als Hobbs die Bühne betritt, zieht das Ding wirklich an. Ab da: straff, laut, unterhaltsam. Das Finale mit dem Tresor-Zug durch Rio de Janeiro ist absurd – aber im besten Sinne. Wer auf unebenem Tempo steht, wird im ersten Drittel kurz einschlafen. Danach nicht mehr.

Die Besetzung im Schnellcheck

Vin Diesel als Dominic Toretto

Verlässlich wie ein alter Diesel-Motor. Keine Überraschungen, funktioniert.

Paul Walker als Brian O’Conner

Unterschätzt. Walker gibt dem Film emotionalen Anker – mehr als man erwartet.

Dwayne Johnson als Hobbs

Stiehlt allen anderen die Show. Beste Entscheidung der Produktion.

Jordana Brewster als Mia Toretto

Solide, aber die Rolle lässt ihr kaum Raum.

Tyrese Gibson als Roman Pearce und Ludacris als Tej Parker

Das komödiantische Doppel. Funktioniert als Stimmungsaufheller, wird aber schnell vorhersehbar.

Gal Gadot als Gisele

Mehr dabei als im Vorgänger – aber noch kein Breakout-Moment.

Sung Kang als Han

Fan-Liebling, zu wenig Screentime.

Tego Calderón und Don Omar

Komödiantisches Beiwerk – austauschbar, aber nicht störend.

Elsa Pataky und Michael Irby

Randcharaktere. Bleiben blass.

Matt Schulze

Kurze Rückkehr, kaum relevant.

Mehr über Ensemble-Casts in Actionfortsetzungen: Besetzung von 96 Hours – Taken 2.

Tabelle der Besetzung mit Bewertung

Schauspieler Rolle Bewertung (1–10) Kommentar
Vin Diesel Dominic Toretto 7 Verlässlich, keine Überraschung
Paul Walker Brian O’Conner 7 Unterschätzt, gibt dem Film Herz
Dwayne Johnson Hobbs 9 Dominiert jede Szene
Jordana Brewster Mia Toretto 6 Solide, aber untergeschrieben
Tyrese Gibson Roman Pearce 6 Funktioniert als Comic Relief
Ludacris Tej Parker 6 Gleiche Schublade wie Tyrese
Gal Gadot Gisele 6 Mehr Potenzial als genutzt
Sung Kang Han 7 Zu wenig Screentime für den Fanfavoriten
Joaquim de Almeida Reyes (Antagonist) 5 Bleibt blass als Schurke
Tego Calderón Tego 5 Austauschbares Beiwerk
Don Omar Rico 5 Austauschbares Beiwerk
Elsa Pataky Elena 5 Zu wenig Material
Michael Irby Flores 4 Kaum präsent
Matt Schulze Vince 5 Kurzes Comeback ohne Wirkung

Highlight oder Zeitverschwendung?

Das Beste:

  • Dwayne Johnson als Hobbs – klare Bereicherung der Filmreihe
  • Das Tresor-Finale in Rio de Janeiro – komplett irrsinnig, komplett unterhaltsam
  • Paul Walker und Vin Diesel als Duo – besser als in jedem Vorgänger

Das Schwächste:

  • Joaquim de Almeida als Antagonist – kein Charisma, kein Bedrohungsgefühl
  • Mehrere Randcharaktere fressen Screentime ohne Mehrwert
  • Das erste Drittel läuft auf Sparflamme

Einen ähnlichen Blick auf einen Franchise-Sequel-Cast bietet der Artikel über die Besetzung von Insidious Chapter 2.

Lohnt sich das?

Ja, wenn:

  • du Actionfilme willst, die nicht vorgeben, mehr zu sein
  • du Dwayne Johnson in Topform sehen willst
  • du Ensemble-Heist-Kino magst

Eher skippen, wenn:

  • du starke Antagonisten brauchst
  • unebenes Pacing dich rauswirft
  • du die ersten vier Teile nicht magst – Fünf ist nur besser, nicht anders

Fazit-Formel: Kann man schauen – und bei diesem Teil sogar ziemlich bedenkenlos. Nicht nur für Fans.

Mini-Fazit

Bestes Teil der Reihe bis zu diesem Punkt. Dwayne Johnson allein rechtfertigt die Laufzeit. Den Rest nimmt man gerne in Kauf.

Häufig gestellte Fragen

Wer spielt in Fast & Furious Five die Hauptrollen?

Vin Diesel als Dominic Toretto, Paul Walker als Brian O’Conner und Dwayne Johnson als Agent Hobbs. Die drei tragen den Film.

Wer ist der stärkste Darsteller in Fast & Furious Five?

Klar: Dwayne Johnson. Sein Debüt als Hobbs ist der Energieschub, den die Filmreihe gebraucht hat.

Wer zieht die Besetzung am stärksten runter?

Joaquim de Almeida als Schurke Reyes. Als Antagonist zu schwach, zu wenig Präsenz.

Lohnt sich Fast & Furious Five auch ohne die Vorgänger?

Bedingt. Man versteht die Handlung, aber Charakterdynamiken wie die zwischen Vin Diesel und Paul Walker setzen Vorwissen voraus.

Wie schnell kommt Fast & Furious Five in Fahrt?

Erst nach etwa 20–25 Minuten. Mit Johnsons erstem Auftritt schaltet der Film einen Gang hoch.

Gibt es eine deutsche Synchronisation?

Ja. Die deutsche Synchronisation ist solide – Synchronsprecher und Synchronstimmen entsprechen dem Standard der Filmreihe. Details zur deutschen Synchronkartei finden sich unter synchronkartei.de.