Tatort: Parasomnia ist Folge 1144 der ARD-Krimi-Reihe, erstausgestrahlt am 15. November 2020 im MDR. Thema: ein Mordfall, der mit Schlafstörungen und Traumwandeln verknüpft ist. Klingt nach einem interessanten Ansatz. Aber funktioniert die Besetzung – oder bleibt der Cast hinter dem Konzept zurück?
Kurze Antwort: teils, teils. Wer die Dresdner Tatort-Reihe kennt, weiß was er bekommt. Wer nicht – hier ist der Schnellcheck.
Funktioniert Tatort: Parasomnia überhaupt?
Ja – grundsätzlich. Das Konzept rund um Parasomnie und Schlafwandeln als Tatmotiv ist ungewöhnlich genug, um Interesse zu wecken. Die Ermittlung in Dresden trägt. Die Besetzung ist solide, aber nicht aufregend. Wer einen Tatort mit echtem Wow-Moment erwartet, wird enttäuscht. Wer einen routiniert gemachten Kriminalfilm sucht, ist hier richtig.
Mehr zum Thema Besetzung bei deutschen Krimiserien: Lesen Sie auch den Artikel über die Besetzung von Der Alte heute.
Tempo & Spannung – bleibt man dran?
Der Film startet ruhig – vielleicht zu ruhig. Die ersten zwanzig Minuten fühlen sich gestreckt an. Das Thema Schlaf und Schlafstörung trägt zum gedämpften Rhythmus bei – ob das gewollt ist oder einfach schleppend wirkt, ist Geschmackssache. Ab der Hälfte zieht das Tempo an. Der Mordfall entwickelt sich, die Ermittlung gewinnt an Schärfe. Aber wer in den ersten Minuten schon zum Handy greift, der ist weg. Binge-worthy ist das nicht – aber als Einzelfilm an einem Sonntagabend funktioniert es.
Die Besetzung im Schnellcheck
Die beiden Hauptdarstellerinnen tragen den Film. Karin Gorniak und Leonie Winkler als Dresdner Ermittlerinnen funktionieren gut zusammen – eingespielt, glaubwürdig, ohne große Ausrutscher. Das Ensemble drumherum ist ordentlich besetzt, bleibt aber größtenteils blass. Einige Nebenrollen wirken austauschbar. Niemand fällt unangenehm auf – aber niemand stiehlt wirklich die Show.
Alicia von Rittberg bringt frischen Wind in den Cast – sie ist einer der wenigen Gründe, warum man die Nebenrollen überhaupt wahrnimmt.
Einen ähnlichen Blick auf den Cast einer anderen deutschen Krimiserie bietet der Artikel über die Besetzung von Heldt.
Tabelle der Besetzung mit Bewertung
| Schauspieler | Rolle | Bewertung (1–10) | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Karin Rohnstock | Kriminalkommissarin Karin Gorniak | 7 | Funktioniert solide, trägt den Film |
| Cornelia Gröschel | Kriminalkommissarin Leonie Winkler | 7 | Gutes Zusammenspiel mit Rohnstock |
| Alicia von Rittberg | Nebenrolle | 7 | Einer der Highlights des Casts |
| Weitere Darsteller | Nebenrollen | 5–6 | Solide, aber weitgehend blass |
Hinweis: Die vollständige Besetzungsliste mit allen Nebenrollen ist u.a. auf IMDB und Filmstarts einsehbar.
Highlight oder Zeitverschwendung?
Das Beste:
- Ungewöhnliches Thema – Parasomnie als Tatmotiv ist erfrischend
- Die beiden Hauptkommissarinnen funktionieren als Team
- Alicia von Rittberg hebt sich aus dem Ensemble heraus
Das Schwächste:
- Schleppender Start – die erste halbe Stunde zieht sich
- Zu viele Nebenrollen ohne Profil
- Das Konzept ist interessanter als die Ausführung
- Wer kein Tatort-Fan ist, steigt schwer ein
Lohnt sich das?
Für wen?
- Tatort-Fans, besonders der Dresdner Variante → schauen. Hier nichts Neues, aber solide Qualität.
- Krimi-Fans mit Interesse an ungewöhnlichen Mordmotiven → kann man sich anschauen.
- Gelegenheitsgucker ohne Tatort-Hintergrund → eher skippen. Der Einstieg ist zu langsam, der Mehrwert zu gering.
„Kann man schauen – muss man aber nicht.”
Die Besetzung von Tatort: Parasomnia macht keine Fehler. Aber sie reißt auch niemanden vom Hocker. Wer Karin Gorniak und Leonie Winkler mag, ist ohnehin dabei. Alle anderen: der Film läuft auch nochmal in der Mediathek.
Wer regionale deutsche Krimis abseits des Tatorts interessant findet, dem sei auch ein Blick auf die Besetzung von Friesland empfohlen.
Fazit
Solider Tatort, interessantes Thema, ruhiges Tempo. Die Besetzung trägt – mehr aber auch nicht. 7/10 für Fans, 5/10 für alle anderen.
Häufig gestellte Fragen zur Besetzung von Tatort: Parasomnia
Wer spielt die Hauptrollen in Tatort: Parasomnia?
Die Hauptrollen übernehmen Karin Rohnstock als Kommissarin Karin Gorniak und Cornelia Gröschel als Kommissarin Leonie Winkler.
Wer ist der stärkste Darsteller in Tatort: Parasomnia?
Alicia von Rittberg sticht aus dem Ensemble heraus – sie ist neben den beiden Hauptdarstellerinnen die auffälligste Leistung im Cast.
Lohnt sich Tatort: Parasomnia für Nicht-Fans?
Eher nicht. Der Start ist zu langsam, und ohne Vorwissen zu den Dresdner Ermittlerinnen fehlt der Einstieg.
Wann fängt Tatort: Parasomnia an zu fesseln?
Erst nach etwa der Hälfte – die erste halbe Stunde ist zäh.
Wie ist die Besetzung von Tatort: Parasomnia insgesamt zu bewerten?
Solide, aber nicht aufregend. Keine schwachen Leistungen, aber auch keine, die wirklich im Gedächtnis bleibt.
Wo kann man die vollständige Besetzung von Tatort: Parasomnia nachschlagen?
Auf IMDB, Filmstarts oder bei den Tatort-Fans – dort sind alle Schauspieler und Rollen gelistet.
















