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ÖKO-REVOLUTION ODER RADIKALER WAHNSINN?

Nachts kommen die „Blumen-Guerillas“: Wie giftgrüne Aktivisten unsere Städte kapern!

Berlin schläft, aber sie schlagen zu! Bewaffnet mit Schaufeln, Bio-Dünger und illegalen Samen-Bomben. Ihr Ziel: Beton-Wüsten in blühende Oasen verwandeln. Ist das noch Naturschutz – oder schon Sachbeschädigung?

Von unserem Korrespondenten

BERLIN – Sie tragen dunkle Kapuzenpullis, aber sie wollen kein Geld. Sie wollen… Löwenzahn!

In deutschen Großstädten breitet sich ein Phänomen aus, das die Behörden ratlos macht: „Seed-Bombing 2.0“. Wo gestern noch grauer Asphalt oder eine triste Verkehrsinsel war, sprießen heute plötzlich Sonnenblumen, Wildkräuter und seltener Lavendel.

„Wir nehmen uns die Stadt zurück!“

Wir trafen „Max“ (24, Name geändert), ein Mitglied der Gruppe Green Riot. „Die Stadtverwaltung tut nichts gegen die Hitze in den Straßen“, sagt er und wirft eine braune Kugel aus Lehm und Samen in einen Blumenkübel vor einer Bank. „Wir warten nicht mehr auf Erlaubnisse. Wir pflanzen einfach.“

Das Problem: Was für die Aktivisten nach „Rettung der Bienen“ klingt, ist rechtlich eine Grauzone. Streng genommen ist das ungefragte Bepflanzen von öffentlichem Grund Sachbeschädigung.

Die Fronten verhärten sich

  • Die Fans sagen: „Endlich wird es bunt! Die Stadt wirkt viel lebendiger.“
  • Die Kritiker schimpfen: „Wer zahlt die Pflege? Was ist, wenn invasive Arten das Ökosystem zerstören?“

Ein Sprecher der Stadtverwaltung warnt: „So gut es gemeint ist: Wer nachts im Dunkeln auf Mittelstreifen herumturnt, gefährdet sich und den Verkehr. Das ist kein Spaß!“

Kommt jetzt die Pflanzen-Polizei?

In ersten Bezirken werden die „illegalen“ Gärten bereits wieder plattgemacht. Doch die Aktivisten lachen nur. „Für jede Pflanze, die sie ausreißen, werfen wir zehn neue Samen-Bomben“, verspricht Max.

Ein Krieg um Grünflächen – mitten in unseren Städten. Eines ist sicher: Dieser Sommer wird heiß, bunt und verdammt rebellisch!