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Besetzung von Twilight 1

Besetzung von Twilight 1

Twilight – Biss zum Morgengrauen kam 2008 in die Kinos. Regie: Catherine Hardwicke. Vorlage: der Roman von Stephenie Meyer. Produziert von Summit Entertainment. Die Twilight Saga war damit gestartet – und hat seither eine gespaltene Fangemeinde hinterlassen. Die Besetzung von Twilight 1 war damals ein Gesprächsthema. Aber funktioniert der Film heute noch? Kurze Antwort: kommt drauf an, wen du fragst.

Funktioniert Twilight 1 überhaupt?

Jein. Die Idee trägt: junges Mädchen verliebt sich in einen Vampir in Forks, Washington. Liebesgeschichte trifft Fantasy Film. Klingt nach solider Unterhaltung. Das Problem: der Film nimmt sich selbst sehr ernst – und das merkt man. Manche Szenen funktionieren. Viele ziehen sich. Das Drehbuch ist uneben, das Tempo schwankt. Wer den Roman liebt, wird mitgehen. Alle anderen schauen irgendwann auf die Uhr.

Lesen Sie auch den Artikel über die Besetzung von Arrival.

Tempo & Spannung – bleibt man dran?

Der Start ist langsam. Sehr langsam. Die ersten 30 Minuten sind größtenteils Etablierung: Bella Swan zieht nach Forks, schaut nachdenklich aus dem Fenster, trifft Edward Cullen, schaut ihn nachdenklich an. Das Tempo zieht erst an, wenn die Handlung echte Gefahr einführt. Bis dahin braucht man etwas Geduld. Wer Binge-worthy erwartet: das ist Twilight 1 nicht. Es ist ein langsamer Aufbau mit vereinzelten Momenten, die tatsächlich funktionieren. Für eine Filmreihe mit vier Fortsetzungen ist das ein holpriger Einstieg.

Die Besetzung im Schnellcheck

Die Hauptdarsteller kennt jeder: Kristen Stewart als Bella Swan, Robert Pattinson als Edward Cullen, Taylor Lautner als Jacob Black. Dazu ein solides Ensemble in den Nebenrollen.

Billy Burke

Billy Burke als Bellas Vater Charlie ist tatsächlich einer der angenehmsten Charaktere im ganzen Film – unterschätzt, aber verlässlich.

Die Cullen-Familie

Peter Facinelli, Elizabeth Reaser, Nikki Reed, Ashley Greene, Kellan Lutz und Jackson Rathbone liefern solide Nebenrollen ab, ohne groß aufzufallen. Niemand fällt komplett durch – aber niemand reißt es auch raus.

Einen ähnlichen Blick auf ein anderes Cast lohnt sich: Besetzung von The Revenant.

Tabelle der Besetzung von Twilight 1 mit Bewertung

Schauspieler Rolle Bewertung (1–10) Kommentar
Kristen Stewart Bella Swan 6 Funktioniert, wirkt aber oft ausdruckslos
Robert Pattinson Edward Cullen 5 Intensiver Blick, wenig Variation
Taylor Lautner Jacob Black 6 Wenig Screentime, aber okay
Billy Burke Charlie Swan 8 Bester Charakter im Film – überzeugt
Peter Facinelli Carlisle Cullen 6 Bleibt blass, aber passt zur Rolle
Elizabeth Reaser Esme Cullen 5 Kaum Präsenz, bleibt im Hintergrund
Nikki Reed Rosalie Hale 6 Funktioniert als kalte Gegenspielerin
Ashley Greene Alice Cullen 7 Einer der sympathischeren Charaktere
Kellan Lutz Emmett Cullen 6 Wenig Text, solide Präsenz
Jackson Rathbone Jasper Hale 5 Wirkt durchgehend gequält – und nicht im guten Sinn
Cam Gigandet James 6 Überzeugender Antagonist für das, was der Film braucht
Anna Kendrick Jessica Stanley 7 Erfrischend natürlich, bringt Leben in die Szenen

Auch interessant für einen Vergleich: Besetzung von Sucker Punch.

Highlight oder Zeitverschwendung?

Das Beste:

  • Billy Burke als Charlie Swan – glaubwürdig, geerdet, menschlich
  • Anna Kendrick bringt echte Energie in ihre Szenen
  • Die Grundidee der Twilight Saga funktioniert als Unterhaltung

Das Schwächste:

  • Jackson Rathbone sieht aus, als hätte er Zahnschmerzen – den ganzen Film
  • Das Tempo in der ersten Hälfte ist ein echter Test für die Geduld
  • Die romantischen Hauptdarsteller Kristen Stewart und Robert Pattinson haben Momente, aber auch lange Strecken, die nichts transportieren
  • Ungenutzte Nebenrollen: die Cullen-Charaktere bleiben zu sehr im Hintergrund
  • Die deutsche Synchronisation ist solide, nimmt aber etwas von der Originalatmosphäre

Lohnt sich das?

Für wen:

  • Fans von Stephenie Meyers Romanvorlage – klares Ja
  • Wer die Twilight Saga komplett sehen will – muss man durch, ist der Einstieg
  • Wer Vampire Filme und Fantasy Filme mit Liebesgeschichte mag – kann man schauen

Für wen nicht:

  • Wer actionreiche Vampire Filme erwartet
  • Wer nach 20 Minuten schon ungeduldig wird
  • Wer Wert auf gleichmäßiges Tempo legt

Fazit: Kann man schauen – muss man aber nicht. Wer nicht schon Fan ist, wird hier wahrscheinlich keiner mehr.

Kurzfazit

Die Besetzung von Twilight 1 macht ihren Job – mehr nicht. Billy Burke stiehlt dem Hauptcast glatt die Show. Robert Pattinson und Kristen Stewart funktionieren für die Zielgruppe. Alle anderen: solide, aber verzichtbar. Eher für Fans.

Häufig gestellte Fragen

Wer spielt die Hauptrollen in Twilight 1?

Kristen Stewart spielt Bella Swan, Robert Pattinson spielt Edward Cullen, Taylor Lautner spielt Jacob Black. Das sind die drei zentralen Darsteller der Besetzung von Twilight 1.

Wer ist die beste Leistung in Twilight 1?

Klar: Billy Burke als Charlie Swan. Geerdet, glaubwürdig, nie übertrieben. Dicht gefolgt von Anna Kendrick, die mit wenig Screentime mehr Energie bringt als mancher Hauptdarsteller.

Wer ist die schwächste Leistung?

Jackson Rathbone als Jasper Hale. Der Charakter wirkt den gesamten Film über wie eingefroren – leider auch im schlechten Sinne.

Lohnt sich Twilight 1 für Nicht-Fans?

Eher nein. Wer die Romanvorlage nicht kennt oder keine Affinität zur Twilight Saga mitbringt, wird sich wahrscheinlich durch das langsame erste Drittel quälen.

Wie ist die deutsche Synchronisation?

Solide. Die Synchronsprecher leisten gute Arbeit, aber wie bei den meisten Fantasy Filmen geht im Deutschen etwas von der Originalatmosphäre verloren.

Wann kommt endlich Spannung in den Film?

Ungefähr ab der Mitte – wenn der eigentliche Konflikt mit dem Antagonisten James einsetzt. Bis dahin ist Geduld gefragt.