Zwei Cops, ein roter Torino, jede Menge Kult. Starsky & Hutch gibt es in zwei Versionen: die Fernsehserie aus den 1970er Jahren mit Paul Michael Glaser und David Soul – und die Kinokomödie von 2004 mit Ben Stiller und Owen Wilson. Beide haben ihre Fans. Beide haben ihre Schwächen. Die Frage ist: Welche Version funktioniert wirklich – und hält das Cast, was es verspricht?
Funktioniert Starsky & Hutch überhaupt?
Kurze Antwort: Ja – meistens.
Die Fernsehserie funktioniert als Krimiserie mit echtem Charme. Glaser und Soul haben Chemie. Das reicht weit. Der Film von 2004 unter Regisseur Todd Phillips ist eine Komödie, die auf Nostalgie setzt und das auch offen ausspielt. Ben Stiller und Owen Wilson liefern ihr übliches Doppelpack ab – mal witzig, mal zu vorhersehbar. Was nicht funktioniert: der Film traut sich nie wirklich etwas. Er ist sicher. Zu sicher.
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Tempo & Spannung – bleibt man dran?
Die Serie hat einen ruhigeren Einstieg, gewinnt aber schnell an Fahrt. Pro Staffel gibt es Episoden, die zünden – und solche, die man problemlos überspringen kann. Das Tempo ist typisch für die 1970er Jahre: nicht gehetzt, aber auch nicht langweilig.
Der Film startet direkt, verliert aber nach etwa einer Stunde deutlich an Energie. Die zweite Hälfte zieht sich. Wer reine Actionfilme erwartet, wird enttäuscht. Wer lockere Buddy-Komödie will, bleibt dran – aber nicht unbedingt gebannt.
Die Besetzung im Schnellcheck
Ben Stiller als David Starsky
Funktioniert gut. Er spielt die Rolle angespannt und verbissen – das passt.
Owen Wilson als Ken Hutchinson
Locker, entspannt, sein übliches Repertoire. Zusammen haben die beiden Chemie, auch wenn es sich gelegentlich wiederholt.
Snoop Dogg als Huggy Bear
Die eigentliche Überraschung des Films – er ist präsent, lässig und tatsächlich unterhaltsam. Kurze Auftritte, aber er hinterlässt Eindruck.
Vince Vaughn als Reese Feldman
Solide. Nicht mehr. Er bleibt weitgehend blass.
Paul Michael Glaser & David Soul
In der Originalserie tragen sie die Last komplett allein – und sie schaffen es. Antonio Fargas als Huggy Bear in der Serie ist Kult. Punkt.
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Tabelle der Besetzung mit Bewertung
Film (2004)
| Schauspieler | Rolle | Bewertung (1–10) | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Ben Stiller | David Starsky | 7 | Funktioniert – spielt den Charakter konsequent durch |
| Owen Wilson | Ken Hutchinson | 7 | Lässig wie immer, macht seinen Job |
| Snoop Dogg | Huggy Bear | 8 | Überraschend stark – beste Nebenrolle im Film |
| Vince Vaughn | Reese Feldman | 5 | Bleibt blass, zu wenig Profil |
| Juliette Lewis | Kitty | 5 | Okay, aber kaum Wirkung |
| Jason Bateman | Kevin | 5 | Kurzer Auftritt, solide aber vergesslich |
| Will Ferrell | Big Earl | 6 | Kurz, skurril, funktioniert als Gag |
Fernsehserie (1975–1979)
| Schauspieler | Rolle | Bewertung (1–10) | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Paul Michael Glaser | David Starsky | 8 | Trägt die Serie mit echter Präsenz |
| David Soul | Ken Hutchinson | 8 | Ruhigerer Gegenpol – überzeugt durchgehend |
| Antonio Fargas | Huggy Bear | 8 | Kultstatus völlig verdient |
| Bernie Hamilton | Captain Dobey | 7 | Solider Anker in der Serie |
Highlight oder Zeitverschwendung?
Was funktioniert:
- Stiller und Wilson als Duo – kein Meisterwerk, aber unterhaltsam
- Snoop Dogg als Huggy Bear stiehlt dem Film fast die Show
- Paul Michael Glaser und David Soul in der Originalserie: echte Chemie, kein Forced Buddy-Kino
- Antonio Fargas als Huggy Bear in der Serie: zeitlos
Was nervt:
- Der Film verliert nach einer Stunde spürbar an Schwung
- Vince Vaughn als Antagonist hat kaum Gewicht
- Die Originalserie hat Episoden, die man problemlos überspringt
- Der Film traut sich keine eigene Handschrift – zu viel Nostalgie, zu wenig Eigenständigkeit
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Lohnt sich das?
Für wen lohnt sich der Film (2004)? Wer entspannte Buddy-Komödien mag und Stiller/Wilson-Dynamik schätzt: kann man schauen. Wer echten Actionfilm oder tiefgreifende Handlung sucht: eher skippen.
Für wen lohnt sich die Fernsehserie? Fans von klassischen Krimiserien aus den 1970er Jahren: definitiv anschauen. Wer moderne Serienproduktion gewohnt ist und keine Geduld für älteres Tempo hat: nur für Fans.
Kurzformel: Film = Snack für zwischendurch. Serie = Kult mit Substanz.
Fazit
Der Film ist solide Unterhaltung ohne Überraschungen. Die Serie ist der echte Deal – Glaser, Soul und Fargas haben den Cast, der hält. Wer Starsky & Hutch wirklich verstehen will, fängt mit der Serie an.
Häufig gestellte Fragen
Wer spielt in Starsky & Hutch (2004)?
Ben Stiller als David Starsky, Owen Wilson als Ken Hutchinson, Snoop Dogg als Huggy Bear und Vince Vaughn als Antagonist Reese Feldman. Regie führte Todd Phillips.
Wer spielt in der Originalserie Starsky & Hutch?
Paul Michael Glaser als David Starsky, David Soul als Ken Hutchinson, Antonio Fargas als Huggy Bear und Bernie Hamilton als Captain Dobey.
Wer ist die beste Besetzung im Film von 2004?
Snoop Dogg als Huggy Bear. Kurze Screentime, aber der stärkste Eindruck im gesamten Cast.
Lohnt sich der Film oder die Serie mehr?
Die Serie. Sie hat die stärkere Besetzung, mehr Charaktertiefe und den echten Kult-Faktor. Der Film ist nette Komödie – mehr nicht.
Wann verliert der Film an Spannung?
Nach etwa einer Stunde. Die zweite Hälfte zieht sich, die Handlung verliert an Energie und der Schluss kommt ohne große Überraschungen.
Ist Starsky & Hutch binge-worthy?
Die Serie: staffelweise gut – nicht alle Episoden sind gleich stark, aber der Kern hält. Der Film: einmal schauen reicht.
















