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Besetzung von Rocky Horror Picture Show

Besetzung von Rocky Horror Picture Show

Ein Science-Fiction-Musical über einen exzentrischen Außerirdischen im Transvestiten-Kostüm, das 1975 die Kinowelt auf den Kopf stellte und zum absoluten Kultfilm wurde. Klingt schräg? Ist es auch. Aber funktioniert die Besetzung von Rocky Horror Picture Show wirklich – oder lebt das Ding nur vom Mythos?

Kurze Antwort: Tim Curry trägt den Film fast im Alleingang. Der Rest des Casts ist solide bis durchwachsen. Wer den Kult versteht, bekommt etwas Besonderes. Wer cold einsteigt, fragt sich nach 20 Minuten, was er hier eigentlich schaut.

Funktioniert Rocky Horror Picture Show überhaupt?

Ja – aber mit Einschränkungen. Als Musikfilm und Horrorfilm-Parodie liefert der Klassiker von 1975 genau das, was er verspricht: schrille Kostüme, eingängige Songs wie „Time Warp” und eine Hauptfigur, die man so schnell nicht vergisst. Regisseur Jim Sharman hält das Tempo erstaunlich gut – für eine Bühnenmusical-Adaptation.

Das Problem: Wer Tim Curry nicht auf dem Schirm hat, verliert sich. Der Film steht und fällt mit Frank-N-Furter. Alles andere ist Beiwerk.

Tempo & Spannung – bleibt man dran?

Der Einstieg ist langsam. Die ersten 15 Minuten mit Brad Majors und Janet Weiss fühlen sich bewusst zäh an – das ist Absicht, funktioniert aber nicht immer. Sobald das Schloss auftaucht und Riff Raff die Tür öffnet, zieht das Tempo an.

Der Mittelteil ist der stärkste Part. „Time Warp”, Frank-N-Furters Auftritt, die Laborszenen – das sitzt. Gegen Ende verliert das Original etwas an Fahrt. Die letzten 20 Minuten sind für Neulinge anstrengend, für Fans genau richtig. Binge-worthy ist das nicht im klassischen Sinne – aber als Midnight Movie einmal pro Jahr? Absolut.

Lesen Sie auch den Artikel über die Besetzung von Blues Brothers.

Die Besetzung im Schnellcheck

Tim Curry als Dr. Frank-N-Furter

Keine Diskussion. Einer der stärksten Auftritte in einem Musikfilm überhaupt. Präsenz, Timing, Gesang – alles da.

Susan Sarandon als Janet Weiss

Funktioniert gut, bleibt aber lange blass. Ihre Entwicklung ist der interessantere Bogen – kommt nur spät.

Barry Bostwick als Brad Majors

Solide. Klassischer Straight-Man-Part. Mehr ist da nicht.

Richard O’Brien als Riff Raff

Schreibt das Drehbuch, spielt die Rolle – und überzeugt dabei. Unheimlich, trocken, effektiv.

Patricia Quinn als Magenta

Wenig Screentime, aber präsent wenn sie da ist.

Little Nell als Columbia

Energetisch, manchmal zu viel des Guten.

Meat Loaf als Eddie

Kurzer Auftritt, bleibt im Gedächtnis – vor allem wegen „Hot Patootie”.

Charles Gray als Erzähler/Criminologist

Trockener Humor, passt gut ins Konzept.

Mehr zum Thema Besetzung: Besetzung von Nicht noch ein Teenie Film.

Tabelle der Besetzung mit Bewertung

Schauspieler Rolle Bewertung (1–10) Kommentar
Tim Curry Dr. Frank-N-Furter 10 Trägt den ganzen Film. Unersetzlich.
Susan Sarandon Janet Weiss 7 Startet blass, wird besser. Funktioniert.
Barry Bostwick Brad Majors 6 Okay. Mehr Funktion als Figur.
Richard O’Brien Riff Raff 8 Schräg, präzise, überzeugt durchgehend.
Patricia Quinn Magenta 7 Wenig Zeit, aber gut genutzt.
Little Nell Columbia 6 Energetisch – manchmal zu viel.
Meat Loaf Eddie 7 Kurz, aber effektiv. Szene bleibt hängen.
Charles Gray Erzähler 7 Trockener Kommentar – funktioniert gut.

Highlight oder Zeitverschwendung?

Das Beste:

  • Tim Curry als Frank-N-Furter ist schlicht Kult. Punkt.
  • „Time Warp” funktioniert auch 50 Jahre später noch sofort.
  • Die Originalbesetzung hat eine Energie, die das Remake von 2016 nicht annähernd erreicht.
  • Richard O’Brien als Riff Raff ist unterschätzter Anker des Films.

Das Schwächste:

  • Brad Majors als Figur ist austauschbar.
  • Der dritte Akt hängt – selbst für Fans.
  • Wer kein Faible für Bühnenmusical-Ästhetik hat, steigt früh aus.

Einen ähnlich visuell stilisierten Film mit Ensemble-Besetzung finden Sie in unserem Artikel über die Besetzung von Sucker Punch.

Lohnt sich das?

Ja, wenn:

  • Du Kultfilme magst und weißt, worauf du dich einlässt.
  • Tim Curry auf deiner „muss ich mal sehen”-Liste steht.
  • Du den Original-Soundtrack oder das Bühnenmusical schon kennst.
  • Du Midnight-Movie-Energie schätzt.

Eher skippen, wenn:

  • Du straffes Tempo und klassisches Storytelling erwartest.
  • Schräge Ästhetik und Camp-Humor nichts für dich sind.
  • Du mit dem Remake „Let’s Do the Time Warp Again” mit Laverne Cox gestartet bist – das Original ist eine andere Kategorie, nicht besser zugänglich.

Fazit: Kann man schauen – und sollte man als Filmfan mindestens einmal. Aber nur wegen Tim Curry. Der Rest ist Bonus.

Mini-Fazit

Rocky Horror Picture Show lebt von einem einzigen Darsteller. Tim Curry als Frank-N-Furter ist einer der stärksten Filmcharaktere der 70er. Alles andere ist schrill, teilweise brillant – und manchmal zu viel.

Häufig gestellte Fragen

Wer spielt die Hauptrolle in Rocky Horror Picture Show?

Tim Curry spielt Dr. Frank-N-Furter – den exzentrischen Außerirdischen, der den Film dominiert. Keine andere Figur kommt auch nur annähernd ran.

Wer spielt Brad und Janet?

Barry Bostwick spielt Brad Majors, Susan Sarandon spielt Janet Weiss. Beide funktionieren, sind aber klar zweite Reihe.

Wer hat Riff Raff gespielt?

Richard O’Brien – der auch das Originalmusical geschrieben hat. Eine der stärkeren Nebenrollen im Film.

Lohnt sich das Original gegenüber dem Remake?

Ja. Das Original von 1975 mit der Originalbesetzung ist deutlich stärker als das Remake „Let’s Do the Time Warp Again” von 2016 mit Laverne Cox. Kein Vergleich.

Wann fängt Rocky Horror Picture Show an zu ziehen?

Nach etwa 15–20 Minuten. Der Einstieg ist bewusst langsam. Sobald Frank-N-Furter auftaucht, läuft der Film.

Ist Rocky Horror Picture Show für jeden geeignet?

Nein. Wer kein Faible für Camp, Bühnenmusical-Ästhetik und schrägen Humor hat, wird früh aussteigen. Für Kultfilm-Fans und Musical-Liebhaber dagegen ein klares Muss.