1988. Columbia Pictures. Eine Sci-Fi-Komödie, die niemand wirklich erwartet hat – und die trotzdem funktioniert. Meistens.
Meine Stiefmutter Ist ein Alien (Originaltitel: My Stepmother Is an Alien) ist eine US-amerikanische Liebeskomödie mit Science-Fiction-Einschlag. Regie führte Richard Benjamin. Das Konzept ist simpel: Ein Alien landet auf der Erde, heiratet einen Wissenschaftler, und niemand merkt es. Außer seiner Tochter. Klingt albern – ist es auch. Die Frage ist nur: Trägt der Cast das durch?
Kurze Antwort: Ja. Mit Abstrichen.
Funktioniert Meine Stiefmutter Ist ein Alien überhaupt?
Ja – aber nicht wegen des Drehbuchs.
Der Film lebt von Kim Basinger und Dan Aykroyd. Die Chemie stimmt, die Comedy-Timing auch. Das Konzept ist dünn, die Handlung vorhersehbar. Aber als leichte Unterhaltung für einen Freitagabend? Funktioniert.
Was nicht funktioniert: der mittlere Akt. Da zieht sich das Ding. Unnötige Szenen, maues Tempo. Wer Tiefe sucht, ist hier falsch.
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Tempo & Spannung – bleibt man dran?
Der Start ist flott. Basinger als außerirdisches Wesen Celeste sorgt sofort für Unterhaltung. Die ersten 30 Minuten sind solide.
Dann: Einbruch. Der Film verliert Fahrt, sobald die Grundprämisse etabliert ist. Manche Szenen wirken wie Füllmaterial. Man schaut weiter – aber eher aus Gewohnheit als aus echtem Interesse.
Das letzte Drittel zieht wieder an. Gutes Timing für den Abschluss. Insgesamt: kein Binge-Material, aber ein anständiger Einmal-Film.
Die Besetzung im Schnellcheck
Kim Basinger
Als Celeste ist sie der klare Hauptgewinn. Sie spielt das Alien mit einer Mischung aus Naivität und Charme, die wirklich funktioniert. Keine Selbstironie, keine Überperformance – sie hält die Balance.
Dan Aykroyd
Als Steve Mills macht er seinen Job. Solider Komödiant, glaubwürdiger Charakter, aber nicht der Hauptgrund zum Schauen.
Alyson Hannigan
Als Steves Tochter Jessie ist sie überraschend stark für eine Nebenrolle. Sie trägt den skeptischen Gegenpart gut – und nervt dabei nicht, was bei Kinderfiguren in Komödien oft schiefgeht.
Jon Lovitz
Als Nebendarsteller dabei – typisches Lovitz-Material. Wer ihn mag, wird lachen. Wer ihn nicht mag: er ist zum Glück nicht zu oft auf dem Bildschirm.
Seth Green
Taucht ebenfalls in einer Nebenrolle auf. Klein, aber erkennbar. Fans werden ihn sofort einordnen.
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Tabelle der Besetzung mit Bewertung
| Schauspieler | Rolle | Bewertung (1–10) | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Kim Basinger | Celeste | 8 | Trägt den Film. Timing perfekt, Charme überzeugend. |
| Dan Aykroyd | Steve Mills | 7 | Solide. Funktioniert. Keine Überraschungen. |
| Alyson Hannigan | Jessie Mills | 7 | Stärkste Nebenrolle. Überzeugt ohne zu nerven. |
| Jon Lovitz | Ron Mills | 6 | Okay. Typisches Lovitz-Material – polarisiert. |
| Seth Green | Nebenrolle | 6 | Klein, aber präsent. Fans erkennen ihn sofort. |
Highlight oder Zeitverschwendung?
Das Beste:
- Kim Basinger als Celeste – selten so eine glaubwürdige Alien-Darstellung in einer Komödie
- Die Chemie zwischen Basinger und Aykroyd funktioniert
- Alyson Hannigan als Jessie – angenehm unaufdringlich
Das Schwächste:
- Mittelteil zieht sich deutlich
- Drehbuch ist dünn – lebt komplett vom Cast
- Einige Nebenrollen bleiben blass und austauschbar
- Für eine Sci-Fi-Komödie wenig Originalität im Filminhalt
Lohnt sich das?
Ja, wenn: Du magst leichte Liebeskomödien aus den 80ern. Du hast Kim Basinger oder Dan Aykroyd gerne auf dem Bildschirm. Du willst 108 Minuten ohne Anspruch.
Eher skippen, wenn: Du straffes Tempo erwartest. Du kein Geduld für den schwächeren Mittelteil hast. Du eine tiefgehende Sci-Fi-Geschichte suchst.
Fazit: Kann man schauen – muss man aber nicht. Für Fans der Hauptdarsteller ist es ein solides Vergnügen. Für alle anderen: Nur wenn gerade nichts Besseres verfügbar ist.
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Einen anderen Blick auf Alien-Filme bietet auch der Artikel über die Besetzung von Arrival.
Mini-Fazit: Basinger rettet den Film. Der Rest ist okay. Einmal schauen – reicht.
Häufig gestellte Fragen
Wer spielt in Meine Stiefmutter Ist ein Alien die Hauptrolle?
Kim Basinger als das außerirdische Wesen Celeste und Dan Aykroyd als Wissenschaftler Steve Mills. Basinger ist der eigentliche Star.
Welcher Schauspieler überzeugt am meisten in der Besetzung?
Eindeutig Kim Basinger. Sie hält den Film zusammen und liefert die stärkste Leistung des gesamten Casts.
Wer ist die schwächste Besetzung?
Keine echten Ausfälle – aber einige Nebenrollen bleiben blass und hinterlassen kaum Eindruck.
Lohnt sich Meine Stiefmutter Ist ein Alien überhaupt noch?
Für einen entspannten Abend: ja. Als großes Kinoerlebnis: nein. Es ist eine anständige Sci-Fi-Komödie aus 1988 – nicht mehr, nicht weniger.
Wann fängt der Film richtig an zu ziehen?
Die ersten 30 Minuten sind flott. Danach kommt ein Durchhänger. Wer durchhält, wird am Ende belohnt.
Wer hat Regie bei Meine Stiefmutter Ist ein Alien geführt?
Richard Benjamin. Solide Arbeit – der Regisseur hält sich im Hintergrund und lässt den Cast machen.
















