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Besetzung von Interstate 60

Besetzung von Interstate 60

Interstate 60 ist ein amerikanischer Abenteuer- und Fantasyfilm aus dem Jahr 2002. Originaltitel: Interstate 60: Episodes of the Road. Regie und Drehbuch stammen von Bob Gale – ja, dem Mann hinter Zurück in die Zukunft. Das klingt vielversprechend. Ist es teilweise auch. Aber nur teilweise.

Die Besetzung von Interstate 60 liest sich auf dem Papier stark. James Marsden, Gary Oldman, Kurt Russell, Amy Smart – da erwartet man was. Ob das auch auf der Leinwand funktioniert? Kurze Antwort: jein.

Funktioniert Interstate 60 überhaupt?

Ja – aber mit Einschränkungen. Die Grundidee ist solide: Ein junger Mann auf einer surrealen Reise durch ein Amerika, das auf keiner Karte existiert. Fantasyfilm trifft Roadmovie, garniert mit skurrilen Episoden.

Was funktioniert: die Atmosphäre, die ungewöhnlichen Begegnungen, einzelne starke Darsteller in Nebenrollen.

Was nicht funktioniert: das Tempo. Der Film weiß selbst nicht so genau, ob er ein Episodenfilm oder ein klassischer Abenteuerfilm sein will. Das kostet Rhythmus.

Lesen Sie auch den Artikel über die Besetzung von Arrival.

Tempo & Spannung – bleibt man dran?

Die erste halbe Stunde läuft okay. Danach beginnt es zu ruckeln.

Das Problem: Manche Episoden auf der Straße zünden sofort – andere wirken wie Füllmaterial. Das Interesse schwankt. Man lehnt sich mal vor, mal zurück. Für einen Fantasyfilm mit so einem interessanten Konzept ist das schwach.

Wer Geduld mitbringt, wird belohnt. Wer nicht – der verliert spätestens nach 60 Minuten den Faden. Der Film ist mit rund 115 Minuten Laufzeit stellenweise einfach zu lang für das, was er erzählt.

Binge-worthy? Nein. Einmaliger Abend mit dem richtigen Publikum? Durchaus möglich.

Die Besetzung im Schnellcheck

Die Besetzung von Interstate 60 ist der eigentliche Grund, warum man zumindest reinschauen sollte.

James Marsden

Als Hauptdarsteller Neal Oliver macht er seinen Job solide – kein Ausreißer nach oben, aber verlässlich. Er trägt den Film ohne zu glänzen.

Gary Oldman

Als der mysteriöse O.W. Grant ist er das klare Highlight. Kurze Auftritte, aber er stiehlt jede Szene. Typisch Oldman.

Kurt Russell

Taucht auf – und das ist immer eine gute Sache. Seine Rolle ist nicht riesig, aber er funktioniert.

Amy Smart

Als Lynn ist sie in Ordnung. Sie bleibt aber ein bisschen blass – die Rolle gibt ihr nicht genug Raum.

Der Rest des Casts? Solide Nebenrollen, die ihren Zweck erfüllen. Die deutsche Synchronisation ist ordentlich – keine Klagen.

Mehr zum Thema: Besetzung von Men in Black 2.

Tabelle der Besetzung mit Bewertung

Schauspieler Rolle Bewertung (1–10) Kommentar
James Marsden Neal Oliver 7 Solider Hauptdarsteller, funktioniert gut
Gary Oldman O.W. Grant 9 Stiehlt jede Szene, klares Highlight
Kurt Russell Bob Cody 7 Kurz, aber überzeugend
Amy Smart Lynn 6 Bleibt zu blass, zu wenig Raum
Michael J. Fox Mailman 7 Kleiner Auftritt, aber prägnant
Chris Cooper Ray Mario 7 Überzeugt in seiner Episode
Ann-Margret Dora 6 Funktioniert, aber nicht erinnerungswürdig
Bob Gale – (Regie/Drehbuch) 7 Gute Idee, ungleichmäßige Umsetzung

Highlight oder Zeitverschwendung?

Das Beste:

  • Gary Oldman in jeder Szene, in der er auftaucht
  • Das Konzept – surreales Roadmovie mit Fantasyelementen ist originell
  • Starke Einzelepisoden auf der Straße

Das Schwächste:

  • Ungleichmäßiges Tempo – der Film hängt regelmäßig durch
  • Amy Smarts Figur bleibt zu wenig ausgearbeitet
  • Zu lang für ein Episodenkonzept dieser Art
  • Die Handlung verliert zwischendurch ihren Sog

Fazit in einem Satz: Gute Idee, schwache Execution an entscheidenden Stellen.

Ähnliches Konzept, ähnliche Fragen: Besetzung von Time Bandits.

Lohnt sich das?

Ja, wenn:

  • Du Fantasyfilme mit Roadmovie-Charakter magst
  • Gary Oldman auf deiner Watchlist steht
  • Du bereit bist, ein paar schwächere Episoden durchzusitzen

Eher skippen, wenn:

  • Du klares Tempo willst
  • Dir Episodenfilm-Strukturen auf die Nerven gehen
  • Du auf starke weibliche Rollen hoffst – die bekommst du hier nicht

Urteil: Kann man schauen – muss man aber nicht. Für Fans von Bob Gale oder dem Fantasyfilm-Genre ein solider Abend. Für alle anderen: Erst andere Prioritäten abarbeiten.

Mini-Fazit

Interstate 60 ist ein Film mit echtem Potenzial und einer beeindruckenden Besetzung – der aber nie ganz das hält, was Oldman und das Konzept versprechen. Einmal reicht.

Häufig gestellte Fragen

Wer spielt die Hauptrolle in Interstate 60?

James Marsden spielt den Hauptdarsteller Neal Oliver – den jungen Mann auf der mysteriösen Reise durch die Interstate 60.

Wer ist der beste Schauspieler in Interstate 60?

Eindeutig Gary Oldman. Als O.W. Grant dominiert er jede Szene – typisch für ihn, und das mit wenigen Auftritten.

Lohnt sich Interstate 60 überhaupt?

Für Fans von Fantasyfilmen und Bob Gales Stil: ja. Für alle anderen ist es ein Film, den man nicht zwingend gesehen haben muss.

Ab wann wird Interstate 60 interessant?

Die ersten 20–30 Minuten sind stark. Danach schwankt das Interesse – je nach Episode auf der Straße.

Wo kann man Interstate 60 streamen?

Der Film ist unter anderem bei Amazon Prime Video verfügbar.

Wie ist die deutsche Synchronisation?

Solide und unauffällig – die Synchronsprecher machen ihren Job, ohne negativ aufzufallen.