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Besetzung von Blues Brothers

Besetzung von Blues Brothers

Blues Brothers, 1980, Regie: John Landis. Actionkomödie, Musikfilm, Kultfilm – je nach dem, wen man fragt. Jake und Elwood Blues wollen ein Konzert auf die Beine stellen, um ein Waisenhaus zu retten. Klingt simpel. Die Besetzung von Blues Brothers ist alles andere als das.

John Belushi und Dan Aykroyd in den Hauptrollen, dazu Aretha Franklin, Ray Charles, James Brown, Cab Calloway und Carrie Fisher in Nebenrollen. Auf dem Papier: irre. In der Praxis: meistens auch. Aber nicht immer.

Funktioniert Blues Brothers überhaupt?

Ja – mit Einschränkungen.

Die Kombination aus Komödie, Musical und Actionfilm funktioniert, solange Belushi und Aykroyd auf dem Screen sind. Die Musiknummern sind stark. Aber der Film hat Längen, die man nicht übersehen kann. Wer keine Geduld für episodische Struktur mitbringt, verliert den Faden. Der Kinofilm hat eine Laufzeit von über zwei Stunden – und das merkt man stellenweise.

Lesen Sie auch den Artikel über die Besetzung von Men in Black 2.

Tempo & Spannung – bleibt man dran?

Der Start ist lahm. Die erste halbe Stunde ist Aufwärmphase. Wer sofort Action erwartet, wird enttäuscht.

Ab der Mitte zieht das Tempo an. Die Verfolgungsjagden sind legendär – da macht der Film seinen Namen. Aber zwischendrin gibt es Szenen, die man problemlos überspringen könnte, ohne etwas zu verpassen. Das Drehbuch von Aykroyd und Landis hat starke Momente, aber auch offensichtliche Füllszenen. Wer auf straffes Erzählkino steht, wird unruhig.

Die Besetzung im Schnellcheck

John Belushi

Trägt den Film. Jake Blues ist seine Rolle – wild, physisch, präsent. Kein Belushi, kein Film.

Dan Aykroyd

Als Elwood Blues das ruhige Gegenstück. Funktioniert gut, bleibt aber im Schatten seines Co-Stars.

Aretha Franklin, Ray Charles, James Brown und Cab Calloway

Die echten Highlights. Jeder hat nur wenige Minuten Screentime – aber die sitzen. Das sind keine Gastauftritte zur Dekoration, die liefern echte Momente.

Carrie Fisher

Als rächende Ex-Freundin witzig, aber die Figur ist dünn. Man will mehr – bekommt man nicht.

Der Filmstab um Produzent Robert K. Weiss und Kameramann Stephen Katz leistet solide Arbeit. Die Produktion von Universal Pictures sieht aus wie ein Film, der weiss, was er ist.

Mehr zum Thema Musik und Film: Besetzung von Yesterday.

Tabelle der Besetzung mit Bewertung

Schauspieler Rolle Bewertung (1–10) Kommentar
John Belushi Jake Blues 9 Trägt den Film, jede Szene
Dan Aykroyd Elwood Blues 8 Solide, aber Belushi stiehlt die Show
Aretha Franklin Mrs. Murphy 9 Wenig Zeit, maximale Wirkung
James Brown Reverend Cleophus James 8 Überwältigt – im positiven Sinne
Ray Charles Ray 8 Kurz, aber unvergesslich
Cab Calloway Curtis 7 Charismatisch, funktioniert gut
Carrie Fisher Mystery Woman 6 Untergeschriebene Rolle, bleibt blass
Henry Gibson Anführer der Nazis 6 Überzeugt nicht vollständig

Highlight oder Zeitverschwendung?

Highlights:

  • Belushi ist schlicht auf einem anderen Level
  • Die Musiknummern mit Franklin, Brown und Charles sind Kinogeschichte
  • Die großen Verfolgungsjagden – verrückt und unterhaltsam

Schwachstellen:

  • Erste halbe Stunde zieht sich
  • Carrie Fishers Rolle ist verschwendetes Potenzial
  • Manche Szenen wirken wie improvisierte Füllmasse
  • Für einen Musikfilm könnte die Musik noch zentraler sein

Wer Musicals und Ensemblefilme mag, findet hier einen weiteren Artikel: Besetzung von Walking on Sunshine.

Lohnt sich das?

Für Fans von Kult, Musik und Belushi: Ja – sofort anschauen.

Wer einen straffen Actionfilm erwartet: falsche Adresse. Wer mit dem Episodenstil von Landis nichts anfangen kann, verliert nach einer Stunde das Interesse.

  • Filmfans und Kultfilm-Enthusiasten: Pflichtprogramm
  • Musikliebhaber: Allein wegen Franklin, Brown und Charles
  • Casual-Viewer ohne Geduld: Eher skippen – oder zumindest die ersten 30 Minuten überspringen
  • Wer modernen Actionfilm-Rhythmus erwartet: Definitiv die falsche Wahl

Der Film ist auf mehreren Streaming-Plattformen verfügbar – u.a. über Amazon Prime. Man muss also nicht lange suchen.

Fazit

Blues Brothers ist ein unvollkommener Kultfilm mit einer Besetzung, die eigentlich unschlagbar ist. Belushi allein ist die Laufzeit wert. Den Rest muss man aushalten können.

Schauen – aber mit gedämpften Erwartungen ans Tempo.

Häufig gestellte Fragen

Wer spielt die Hauptrollen in Blues Brothers?

John Belushi als Jake Blues und Dan Aykroyd als Elwood Blues. Beide kommen ursprünglich aus der Saturday Night Live-Welt – das merkt man dem Humor an.

Welcher Schauspieler in Blues Brothers ist am besten?

Belushi ohne Diskussion. Aber die Musikerauftritte von Aretha Franklin und James Brown sind auf einem eigenen Niveau.

Lohnt sich Blues Brothers im Jahr 2024 noch?

Als Kultfilm und Musikfilm – ja. Als normaler Actionfilm – eher nicht. Der Film hat sein Alter.

Wann fängt Blues Brothers an, richtig Fahrt aufzunehmen?

Erst nach etwa 30–40 Minuten. Die Eröffnung ist gemächlich. Wer das übersteht, wird belohnt.

Hat Blues Brothers eine gute deutsche Synchronisation?

Die deutsche Synchronisation ist solide – laut Synchronkartei ordentlich besetzt. Wer kann, schaut aber im Original. Belushis Energie überlebt die Übersetzung nur bedingt.

Wo kann man die vollständige Besetzung von Blues Brothers nachlesen?

Auf IMDb, Filmstarts oder The Movie DB gibt es die komplette Filmbesetzung mit allen Darstellern und Rollen.