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Besetzung von 96 Hours – Taken 2

Besetzung von 96 Hours – Taken 2

96 Hours – Taken 2 ist der 2012 erschienene Actionfilm-Sequel zum überraschend erfolgreichen ersten Teil. Regie: Olivier Megaton. Drehbuch: Luc Besson und Robert Mark Kamen. Produktion: EuropaCorp. Liam Neeson ist wieder dabei. Die große Frage: Reicht das für einen funktionierenden Kinofilm – oder wird hier einfach eine Formel ausgeschlachtet?

Kurze Antwort: Es funktioniert – aber nur zur Hälfte.

Funktioniert 96 Hours – Taken 2 überhaupt?

Ja. Aber mit Einschränkungen.

Der Thriller läuft, solange Liam Neeson rennt, schlägt oder spricht. Sobald er nicht im Bild ist, verliert der Film Tempo. Die Handlung – diesmal werden Bryan Mills und seine Ex-Frau Lenore in Istanbul entführt – ist solide konstruiert, aber nicht originell. Es ist im Grunde der erste Teil, nur mit vertauschten Rollen. Wer das weiß und trotzdem einschaltet, bekommt ordentliche Unterhaltung. Wer eine echte Weiterentwicklung erwartet: falsche Adresse.

Lesen Sie auch den Artikel über die Besetzung von Men in Black 2.

Tempo & Spannung – bleibt man dran?

Der Start ist okay – kein Feuerwerk, aber kein Einschlafen. Nach etwa 20 Minuten zieht das Tempo an und bleibt dann halbwegs konstant. Es gibt einige unnötige Szenen, besonders rund um Kim Mills, die die Geschichte verlangsamen ohne echten Mehrwert. Das Mittelteil hält die Spannung, der Schluss ist vorhersehbar und wirkt leicht abgehetzt – typisch für Megaton, der Schnelligkeit über Präzision stellt. Insgesamt: Man bleibt dran, aber man schaut auch nicht auf die Uhr, weil man gespannt ist – sondern weil man hofft, dass es bald besser wird.

Die Besetzung im Schnellcheck

Liam Neeson

Trägt den Film. Punkt. Ohne ihn wäre 96 Hours – Taken 2 ein direktes DVD-Regal-Produkt.

Famke Janssen

Als Lenore Mills ist sie solide, aber ihre Rolle ist größtenteils passiv – sie wird entführt, sie wartet, sie leidet. Wenig Spielraum.

Maggie Grace

Als Kim Mills hat sie mehr zu tun als im ersten Teil – ihr Job als improvisierte Hilfskraft für Neesons Flucht ist unterhaltsam, wirkt aber gelegentlich konstruiert.

Rade Serbedzija

Als Antagonist Murad Krasniqi hat er die nötige Schwere für einen Schurken, bleibt aber blass. Zu wenig Screentime, zu wenig Bedrohung.

Leland Orser, Jon Gries und D.B. Sweeney

Tauchen als Neesons alte CIA-Kollegen auf – Nebenrollen, die kaum auffallen. Funktional, aber nicht mehr.

Luke Grimes

Als Kims Freund Jamie: vergessbar. Man erinnert sich kaum an ihn, wenn der Film vorbei ist.

Die deutsche Synchronisation ist solide – wer die Originalbesetzung kennt, vermisst nichts Wesentliches.

Mehr zum Thema Sequels und Besetzungen: Besetzung von Insidious Chapter 2.

Tabelle der Besetzung mit Bewertung

Schauspieler Rolle Bewertung (1–10) Kommentar
Liam Neeson Bryan Mills 8 Trägt den Film allein – funktioniert zuverlässig
Famke Janssen Lenore Mills 6 Solide, aber die Rolle lässt sie kaum agieren
Maggie Grace Kim Mills 6 Mehr Screentime als in Teil 1 – nicht immer überzeugend
Rade Serbedzija Murad Krasniqi 5 Zu blass für einen Hauptschurken
Luke Grimes Jamie 4 Bleibt völlig blass, kaum Wirkung
Leland Orser Sam Gilroy 5 Funktional, aber ohne Profil
Jon Gries Bernie Harris 5 Kaum präsent, schnell vergessen
D.B. Sweeney Casey 5 Dasselbe wie Gries – austauschbar

Highlight oder Zeitverschwendung?

Das Beste:

  • Liam Neeson ist nach wie vor überzeugend in der Hauptrolle von Bryan Mills
  • Istanbul als Kulisse gibt dem Actionfilm frische Optik
  • Das Pacing im Mittelteil funktioniert

Das Schwächste:

  • Rade Serbedzija als Antagonist bleibt weit unter Potenzial
  • Luke Grimes’ Figur hätte man komplett streichen können
  • Die Handlung ist zu nah am ersten Teil – kaum Eigenständigkeit als Sequel
  • Olivier Megatons Regie: viel Schnitt, wenig Substanz
  • Das Finale wirkt gehetzt und unfertig

Einen ähnlich gearteten Actionthriller finden Sie hier: Besetzung von Die Stunde des Jägers.

Lohnt sich das?

Für Fans von Liam Neeson und dem ersten Teil: Ja, einmal schauen. Es ist ein ordentlicher Actionfilm, der unterhält – aber keine neuen Maßstäbe setzt.

Für alle anderen: Kann man schauen – muss man aber nicht.

Wer einen echten Thriller sucht: Eher skippen und den ersten Teil nochmal anschauen.

Wer beim Bügeln oder auf dem Sofa einfach Action braucht: Perfekt geeignet. Nicht mehr, nicht weniger.

Der Film ist auf Amazon Prime, Apple TV und anderen Streaming-Plattformen verfügbar – kein Risiko, kein großer Zeitverlust.

Fazit

96 Hours – Taken 2 ist ein solides, aber unnötiges Sequel. Liam Neeson rettet es. Der Rest der Besetzung läuft mit – aber nicht wirklich mit.

Einmal reicht. Zweimal braucht niemand.

Häufig gestellte Fragen

Wer spielt die Hauptrolle in 96 Hours – Taken 2?

Liam Neeson spielt Ex-CIA-Agent Bryan Mills – wie schon im ersten Teil. Er ist der Grund, warum der Film funktioniert.

Wer spielt den Schurken in 96 Hours – Taken 2?

Rade Serbedzija spielt Murad Krasniqi, den Vater eines der Männer, die Bryan Mills im ersten Teil getötet hat. Er ist solide besetzt, bekommt aber zu wenig Screentime.

Wer spielt Lenore und Kim Mills?

Famke Janssen spielt Lenore Mills, die Ex-Frau von Bryan. Maggie Grace spielt Tochter Kim Mills – beide sind aus dem ersten Taken bekannt.

Lohnt sich 96 Hours – Taken 2 für die Besetzung allein?

Nur wegen Liam Neeson: Ja. Der Rest der Originalbesetzung ist okay, aber niemand sonst trägt den Film.

Gibt es eine deutsche Synchronisation?

Ja. Die deutsche Synchronisation ist ordentlich – die Synchronsprecher bleiben nah an den Originalen.

Wann fängt der Film an, wirklich zu fesseln?

Nach etwa 20 Minuten. Der Start ist ruhig, danach zieht das Tempo an. Wer die ersten 20 Minuten durchhält, bleibt meistens bis zum Ende dabei.