Pastewka ist eine deutsche Comedyserie, die seit 2005 läuft – erst auf Sat.1, später auf Amazon Prime. Die Grundidee: Bastian Pastewka spielt eine überzeichnete Version von sich selbst, umgeben von Chaos, skurrilen Figuren und alltäglichem Wahnsinn. Klingt simpel. Ist es auch. Die Frage ist nur: Funktioniert der Cast gut genug, um das über mehrere Staffeln zu tragen?
Kurze Antwort: Meistens ja – mit Einschränkungen.
Funktioniert Pastewka überhaupt?
Ja. Aber nicht wegen einer ausgefeilten Story.
Die Serie lebt fast ausschließlich von ihrem Cast und den Darsteller-Interaktionen. Bastian Pastewka als Hauptdarsteller funktioniert, weil er seine Rolle nicht überspielt. Das Drehbuch ist solide, nicht brilliant. Die Besetzung rettet regelmäßig Szenen, die sonst flach wären. Wer auf schnelle, leichte Komödie steht, ist hier richtig. Wer Tiefgang erwartet – falsche Adresse.
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Tempo & Spannung – bleibt man dran?
Die ersten Episoden starten etwas behäbig. Das Tempo zieht ab Staffel 2 an und bleibt dann weitgehend konstant. Einzelne Episoden ziehen sich unnötig – besonders wenn Nebenfiguren zu viel Raum bekommen, der nicht gerechtfertigt ist.
Binge-worthy? Bedingt. Zwei bis drei Folgen am Stück gehen problemlos. Danach flacht die Kurve leicht ab. Die Serie ist kein Sog – eher ein verlässliches Hintergrundrauschen, das immer wieder aufhorchen lässt.
Staffel 8 auf Amazon Prime zieht das Tempo nochmal an – da stimmt der Rhythmus am besten.
Die Besetzung im Schnellcheck
Bastian Pastewka
Trägt die Serie. Ohne ihn läuft nichts. Er ist der Anker – glaubwürdig, timing-stark, nie zu viel.
Anke Engelke
Als Marie Pastewka ist sie das zweite Standbein. Sie spielt die Rolle mit trockenem Witz und ohne Überzeichnung – das funktioniert gut neben Pastewka.
Oliver Kalkofe
In wiederkehrenden Auftritten verlässlich komisch. Kein Überraschungseffekt mehr nach ein paar Staffeln, aber solide.
Rick Kavanian
Liefert ab – manchmal etwas zu laut, aber er passt ins Ensemble.
Die Nebenrollen und Gastdarsteller sind durchwachsen. Manche Charaktere bleiben blass, andere stehlen kurz die Show. Insgesamt ist der Seriencast aber gut aufeinander abgestimmt.
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Tabelle der Besetzung mit Bewertung
| Schauspieler | Rolle | Bewertung (1–10) | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Bastian Pastewka | Bastian Pastewka | 9 | Trägt die gesamte Serie – funktioniert auf jeder Ebene |
| Anke Engelke | Marie Pastewka | 8 | Stark, trocken, überzeugend – das beste Gegenstück zu Pastewka |
| Oliver Kalkofe | Oliver Kalkofe (fiktionalisiert) | 7 | Verlässlich komisch, aber mit der Zeit berechenbar |
| Rick Kavanian | Rick Kavanian (fiktionalisiert) | 7 | Manchmal zu laut, aber funktioniert im Ensemble |
| Diverse Gastdarsteller | Verschiedene Rollen | 5–6 | Durchwachsen – manche stark, manche bleibt blass |
| Bernhard Pastewka (Figur) | Bastians Bruder | 6 | Funktioniert als Reibungspunkt, bleibt aber Nebenfigur |
| Luise Pastewka (Figur) | Bastians Mutter | 6 | Gut besetzt, hat aber zu wenig echte Szenen |
Highlight oder Zeitverschwendung?
Das Beste:
- Bastian Pastewka ist schlicht gut besetzt – in seiner eigenen Rolle
- Das Zusammenspiel mit Anke Engelke als Marie Pastewka funktioniert natürlich
- Gastauftritte bringen frischen Wind in den Seriencast
Das Schwächste:
- Einige Nebenrollen sind zu dünn geschrieben, egal wie gut der Schauspieler ist
- Das Tempo in frühen Staffeln ist ungleichmäßig
- Manche Episoden wirken wie Füllmaterial – gute Idee, schwache Execution
- Nach mehreren Staffeln verliert der Humor leicht an Überraschungswert
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Lohnt sich das?
Ja, wenn:
- du leichte deutsche Comedyserien magst
- du Bastian Pastewka als Hauptdarsteller überzeugend findest
- du keine großen Erwartungen an Plot-Tiefe mitbringst
Eher skippen, wenn:
- du britische oder amerikanische Sitcoms als Maßstab hast
- du schnelles, dichtes Tempo erwartest
- du nach Staffel 3 das Gefühl hast, du kennst das Schema – dann kennst du es
Fazit: Kann man schauen – muss man aber nicht. Für Fans der deutschen Comedyserie ist es ein klares Ja. Für alle anderen: eine oder zwei Staffeln testen, dann entscheiden.
Fazit in zwei Sätzen
Pastewka steht und fällt mit seinem Cast – und der trägt die Serie meistens. Kein Meisterwerk, aber solide Unterhaltung mit einem Hauptdarsteller, der weiß, was er tut.
Häufig gestellte Fragen
Wer spielt die Hauptrolle in Pastewka?
Bastian Pastewka spielt eine fiktionalisierte Version von sich selbst. Er ist Hauptdarsteller in allen Staffeln – ohne ihn läuft die Serie schlicht nicht.
Wer spielt Marie Pastewka?
Anke Engelke. Sie ist als Marie Pastewka eine der stärksten Darstellerinnen der Serie – trocken, timing-sicher und ein gutes Gegengewicht zu Pastewka.
Welche Schauspieler treten regelmäßig auf?
Neben Bastian Pastewka und Anke Engelke sind Oliver Kalkofe und Rick Kavanian bekannte wiederkehrende Gesichter im Cast. Dazu kommen zahlreiche Gastdarsteller pro Staffel.
Ab wann wird die Besetzung interessant – oder fängt es langsam an?
Die ersten Episoden brauchen etwas. Ab Staffel 2 sitzt der Cast besser zusammen, das Ensemble-Spiel wird flüssiger. Wer nach zwei Folgen nicht warm wird, wird es wahrscheinlich nicht mehr.
Ist der Cast in Staffel 8 noch gut?
Ja – Staffel 8 auf Amazon Prime gilt als eine der stärkeren Staffeln. Das Tempo stimmt, und der Seriencast wirkt eingespielter als in früheren Phasen.
Lohnt sich Pastewka für Nicht-Fans von Bastian Pastewka?
Ehrlich gesagt: kaum. Die Serie funktioniert, weil man Pastewka als Hauptdarsteller sympathisch oder zumindest amüsant findet. Wer das nicht tut, wird wenig aus der Besetzung herausholen.
















